Tornado - Der Zorn des Himmels

  1. Ø 4
   2006
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Handlung und Hintergrund

Tornado - Der Zorn des Himmels: Event-Zweiteiler um einen Tornado, der Berlin bedroht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Pro Sieben will sich bei den eigenproduzierten Events stärker aufstellen. Den Auftakt der Offensive macht Teamworx mit der ersten Event-Produktion für Pro Sieben. Darin droht ein Tornado Berlin zu verwüsten.

    Bei „Tornado – Der Zorn des Himmels“ geht es gleich zur Sache: schon in den ersten Minuten bekommt der Zuschauer den ersten Wirbelsturm zu Gesicht. Damit haben die Macher einen spannenden Auftakt gewählt und zugleich jeglichen Spekulationen über die Qualität der visuellen Effekte den Boden entzogen, denn der Tornado sieht überzeugend aus. Nach diesem rasanten Anfang nehmen sich Drehbuchautor Don Bohlinger und Regisseur Andreas Linke erst einmal Zeit, die verschiedenen Figuren einzuführen.

    Im Mittelpunkt des Zweiteilers steht der Meteorologe Jan Berger (Matthias Koeberlin), der nach längerer Studienzeit in Amerika, wo er Tornados erforschte, in seine Heimatstadt Berlin zurückkehrt. Dort trifft er nicht nur auf seine große Liebe Eva (Mina Tander) und seine blinde Schwester Sophie (Lisa Martinek), sondern gerät auch erneut mit seinem Vater (Rudolf Kowalski) aneinander. Jan ist nämlich sicher, dass ein Tornado auf Berlin zurast. Doch niemand glaubt ihm, am wenigsten sein Vater, der ein Meteorologe der alten Schule ist. Jan zieht auf eigene Faust los und muss feststellen, dass Berlin auf eine derartige Katastrophe nicht im Geringsten vorbereitet ist. Er versucht, den zuständigen Brandschutzleiter Schütte (Martin Lindow) und die anderen Beteiligten auf seine Seite zu ziehen, damit Katastrophenalarm ausgelöst wird. Der Brandschutzleiter hat jedoch andere Sorgen, denn seine pubertierende Tochter ist ausgerissen. Als endlich eine offizielle Warnung herausgegeben wird, fräst sich der Tornado bereits durch Berlin und alle Beteiligten geraten in Lebensgefahr.

    Die Schlüsselpositionen dieses Projektes wurden von Teamworx und Pro Sieben in bewährte Hände gelegt: Regisseur Andreas Linke und Kameramann Stefan Unterberger bescherten mit „Experiment Bootcamp“ dem Sender bereits ein preisgekröntes TV-Movie mit einem ausgefeilten Look; beide waren übrigens Studenten von Teamworx-GF Nico Hofmann an der Filmhochschule in Ludwigsburg. Hauptdarsteller Matthias Koeberlin führte 2002 auch bei dem Zweiteiler „Das Jesus Video“ den Cast an, der noch immer das quotenstärkste TV-Movie von Pro Sieben stellt. Er ist als Actionheld ebenso sympathisch wie überzeugend, gleiches gilt für das ausgezeichnete Ensemble um ihn herum. Die Geschichte an sich besticht allerdings nicht durch Originalität, auch das Verweben der einzelnen Handlungsstränge gerät im ersten Teil zeitweise etwas holperig. Die Macher betonen immer wieder die Realitätsnähe des Projektes, doch gerade der Showdown ist, obgleich die VFX spektakulär sind, over-the-top. Hier darf man nach Logik und gesundem Menschenverstand nicht fragen – aber das gilt ja auch für die meisten Katastrophenfilme aus der Traumfabrik. sw.

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