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Filmhandlung und Hintergrund

US-Krimiserie um einen Trupp Amateurdetektive, angeführt von Christian Slater.

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Kritikerrezensionen

  • The Forgotten - Die Wahrheit stirbt nie: US-Krimiserie um einen Trupp Amateurdetektive, angeführt von Christian Slater.

    Im Kino lässt es Produzent Jerry Bruckheimer („Pearl Harbour“, „Piraten der Karibik“) gern krachen, aber in seinen Fernsehserien überwiegt die Liebe zum Detail.

    Krimireihen wie die verschiedenen Serien der „CSI“-Familie leben davon, dass Verbrechen mit Hilfe modernster Ermittlungsmethoden aufgeklärt werden. Im Vergleich zur „CSI“-High-Tech wirken die Mittel, mit denen die Protagonisten aus Bruckheimers jüngster Produktion ihre Fälle lösen, fast vorsintflutlich. Das hat einen guten Grund: Die Männer und Frauen jenes Netzwerks, dem die Serie ihren Titel verdankt, sind Amateure. Einzig Jason Donovan, der Kopf der Gruppe, hat einen polizeilichen Hintergrund: Er war selbst Cop, bis seine achtjährige Tochter entführt wurde; seither ist sie spurlos verschwunden. Donovan, verkörpert von dem einst durch „Der Name der Rose“ bekannt gewordenen Hollywood-Star Christian Slater („Broken Arrow“, „Hard Rain“), hat den Dienst quittiert und verarbeitet sein Trauma, indem er Leichen einen Namen gibt: Seine Gruppe übernimmt die Recherche, wenn die Polizei bei Mordermittlungen einfach nicht weiterkommt. Das Netzwerk soll zwar nicht in erster Linie den Mörder finden, aber auf Umwegen führt die Identität der Toten in der Regel auch zum Täter. In der Regel sieht die Lösung ganz anders aus, als der erste Eindruck vermuten lässt.

    Die Serie „The Forgotten“ verzichtet fast vollständig auf die üblichen Spannungselemente. Der Reiz besteht darin, den Detektiven dabei zuzuschauen, wie sie mit Hilfe von zwei oder drei Puzzle-Stücken schließlich ein gesamtes Bild erstellen. Außerdem arbeiten sie gegen die Zeit: Meist bleiben ihnen bloß fünf Tage, dann werden die Leichen anonym beerdigt. Ähnlich wie Donovan haben auch die anderen Mitstreiter individuelle Vorgeschichten, die nach und nach preisgegeben werden. Ebenso irritierend wie überflüssig ist allerdings die Idee, dass die Toten quasi aus dem Jenseits in die Geschichte einführen und den Verlauf der Ermittlungen zwischendurch kommentieren. tpg.

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