Pest - Die Rückkehr (2 Teile) im Stream

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Filmhandlung und Hintergrund

Zweiteiliger Katastrophenfilm über den Ausbruch der mittelaterlichen "Geissel der Menschheit" in Köln.

Die Pest bricht aus - nicht im Mittelalter, sondern im Köln des frühen 21. Jahrhunderts. Unvorsichtige Wissenschaftler haben die Seuche in Umlauf gebracht. Während der Seuchenexperte Clemens Lindenthal schon frühzeitig auf die Gefahren der Pest aufmerksam macht und die Abriegelung der betroffenen Gebiete fordert, versuchen die Stadtverantwortlichen, die Bevölkerung im Unklaren zu lassen. Doch als der erste Lungenpest-Tote in der Kölner Fußgängerzone zusammenbricht, kommt es zu allgemeiner Panik. Das Müngersdorfer Stadion wird zum Quarantäne-Bereich für Zehntausende umfunktioniert.

Pest - Die Rückkehr (2 Teile) im Stream

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Pest - Die Rückkehr (2 Teile): Zweiteiliger Katastrophenfilm über den Ausbruch der mittelaterlichen "Geissel der Menschheit" in Köln.

    Drei Stunden Katastrophenkino fürs TV bietet Niki Steins Zweiteiler, der nun fast zwei Jahre nach den Dreharbeiten den Weg ins RTL-Programm gefunden hat. Zu nah schien den Verantwortlichen das Pest-Geschehen an der Realität der Milzbrand-Anschläge in den USA, so dass der ursprüngliche Termin im vergangenen Herbst zurückgenommen wurde.

    In der Tat zeichnet der Regisseur ein bedrückend-realistisches Bild einer zwar unwahrscheinlichen, aber nicht völlig auszuschließenden Groß-Epidemie im Deutschland des Jahres 2000. Figurenkonstellation und Handlungs-Grundzüge von „Pest“ weisen dabei erstaunliche Parallelen zum nahezu zeitgleich entstandenen ProSieben-Movie „Ratten - sie werden dich kriegen“ (dessen Hauptdarsteller Ralph Herforth hier in einer kleinen Rolle als Priester zu sehen ist) auf. Letztlich stehen bei Steins Film - nicht zuletzt aufgrund des Zweiteiler-Formats - aber weniger die Action- und Schockelemente, sondern die emotionalen Aspekte der Katastrophe im Vordergrund.

    „Pest verstört den Zuschauer vor allem dadurch, dass im Lauf des zweiten Teils nahezu alle Sympathieträger und Hauptfiguren der Seuche zum Opfer fallen. Der Kunstgriff, den zynischen Radiosprecher Bocaccio - exzellent dargestellt von „Tatort“-Kommissar Dietmar Bär - das apokalyptische Geschehen von einem Studio über den Dächern Kölns aus kommentieren zu lassen, zeigt ebenfalls Wirkung. Nebenbei hebt sich „Pest“ durch Bocaccios Musikauswahl auch deutlich von den oft eher nebensächlichen TV-Movie-Soundtracks ab. Die Kamerafahrt über das abendliche Köln, in dem sich die drohende Katastrophe bereits abzeichnet, untermalt vom dämonischen Stones-Klassiker „Sympathy for the Devil“, ist sicherlich einer der gelungensten Momente des Films.

    Im übrigen lässt sich Stein trotz der hektischen Stimmung, die durch die erzählten Ereignisse zu Stande kommt, viel Zeit, um die Charaktere der Hauptfiguren zu zeichnen. Fast alle machen eine Wandlung durch: Tim Bergmann wird als Clemens Lindenthal vom arroganten Seuchenexperten zum sensiblen „Macher“, der letztlich wesentlich für die Rettung der Stadt verantwortlich zeichnet. Antje Schmidt als für die Seuche verantwortliche Ärztin Verena Franke gesellt sich ebenfalls zu den „Guten“, wobei die Liebesgeschichte zwischen ihr und Lindenthal vielleicht ein wenig zu vorhersehbar daherkommt. Die einzige Hauptfigur, die sich über die gesamte Handlung hinweg ihrem Charakter treu bleibt - Jan-Gregor Kemp als Bruder Tankred - muss dies letztlich mit dem Leben bezahlen: Der eigenwillige Geistliche wird bei einem Fluchtversuch aus dem Quarantäne-Stadion von der Polizei erschossen. Insgesamt bietet „Pest“ an zwei Abenden gehobene Fernseh-Unterhaltung. Regisseur Stein findet eine ausgewogene Mischung aus Spannung, Action und Emotion. jl.

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