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Filmhandlung und Hintergrund

Zweiteiliges TV-Drama um zwei Promi-Fotografen.

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Kritikerrezensionen

  • Paparazzo: Zweiteiliges TV-Drama um zwei Promi-Fotografen.

    Die Wahl des Pseudonyms mag eine ironische Verbeugung Richtung Hollywood sein, ist als Signal aber unmissverständlich: Stephan Wagner hat sich von diesem teilweise packenden Film aus dem Milieu der Paparazzi distanziert.

    Wagner („In Sachen Kaminski“) konnte sich mit der Produktionsfirma Müller & Seelig nicht auf eine letzte Schnittfassung des Films einigen. Regie hat laut Vorspann nun Alan Smithee geführt. Die Director’s Guild of America wählt dieses Pseudonym, wenn es zu „kreativen Differenzen“ zwischen Regisseur und Produzent kommt.

    Was immer auch im Detail den Unmut von Wagner („In Sachen Kaminski“) geweckt haben mag: Der Zweiteiler erweckt nicht den Eindruck, als habe das Drehbuch von Matthias Seelig einen völlig anderen Film nahegelegt. Dabei ist die Geschichte gar nicht schlecht: Die jungen Fotografen Gonzo und Laslo (David Rott, Sascha Göpel) gehören offenbar zu den Top-Leuten ihres Metiers und gehen für einen exklusiven Schnappschuss auch schon mal über Leichen. Beim letzten Knüller sogar buchstäblich: Gonzo zettelt eine Prügelei an, um zu einem volltrunkenen deutschen Kommissars-Darsteller (Manfred Lehmann) in die Zelle gesperrt zu werden. Kurz drauf erstickt der Schauspieler an seinem Erbrochenen. Die eigentliche Handlung aber beginnt nun erst: Gerüchten zufolge soll der seit drei Jahren verschwundene Filmstar Li Ronstedt zum Festival nach Cannes kommen. Ein Foto würde mindestens 20.000 Euro bringen. In einer abgelegenen Villa gelingt Gonzo tatsächlich eine Aufnahme der Diva; allerdings beim Vollzug eines höchst ungewöhnlichen Geschlechtsakts. Würden die Bilder veröffentlicht, wäre dies das Ende des Comeback-Versuchs von Li Ronstedt.

    Der große Reiz von Seeligs Geschichte liegt in ihrer Rätselhaftigkeit. Zwar ahnt man bald, dass die Fotografen bloß Figuren in einem abgekarteten Spiel sind, zumal diverse Mitwisser gewaltsam aus dem Weg geräumt werden und gerade Gonzo immer wieder übel mitgespielt wird, aber es dauert doch eine Weile, bis der Groschen fällt. Während Teil eins daher durchaus spannend ist und mit der Glitzerwelt von Cannes auch eine Menge Schauwerte zu bieten hat, tritt die umständlich erzählte Fortsetzung auf der Stelle. Abgesehen davon strahlt die Polin Agata Buzek bei Weitem nicht genug Magie aus, um als internationaler Top-Star durchzugehen, der über 20 Millionen Dollar pro Film bekommt.

    Ärger aber könnte der WDR aus ganz anderem Grund bekommen. Eine ähnliche, aber weit weniger drastische Sexszene in dem Sat.1-Film „Verführt - Eine gefährliche Affäre“ ist vor acht Jahren beanstandet worden, weil der vollzogene aphyktische Sexualverkehr (im Volksmund „Tütensex“) auf Jugendliche „sozialethisch desorientierend“ wirken könne. Diesmal ist sogar Gewalt im Spiel, eine Kombination, auf die Jugendschützer sehr empfindlich zu reagieren pflegen. tpg.

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