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Handlung und Hintergrund

Napoleon: Der aufwändige Vierteiler mit Staraufgebot zeichnet ein facettenreiches Portrait Napoleons mit seinen Erfolgen und Niederlagen auf politischer wie privater Ebene.

1816 auf der Insel St. Helena – Napoleon, 47 Jahre alt und einsam, erzählt einem jungen Mädchen von seiner Schwindel erregenden Karriere, die 1796 ihren Anfang nahm: Von Eroberungen und Anfeindungen, seinen Ideen,seinen Leidenschaften, der Eroberung Europas und schließlich seinen Fehleinschätzungen und Niederlagen, die ihn am Ende in die Verbannung führten.

1816 blickt der vereinsamte, 47-jährige Napoleon auf der Insel St. Helena auf seine Karriere zurück, die ihn am Ende in die Verbannung führte. Opulente internationale TV-Koproduktion von bestechender erzählerischer Qualität und mit Starbesetzung.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Napoleon“ (nach der Biografie von Max Gallo, Historiker mit Millionen-Auflagen und früher Mitterands Regierungssprecher) umfasst 25 Jahre aus seinem Leben, vom Beginn seiner Karriere 1795 bis zu seinem Tod 1821. Die Erfolge und Niederlagen als Kriegsherr und Kaiser stehen genauso im Mittelpunkt, wie seine Wünsche, Sehnsüchte, Lieben und Leidenschaften.

    Bei der Produktion wurden offensichtlich Aufwand und Mühen nicht gescheut: die Besetzung glänzt mit Star-Appeal, Kostüme und Schmuck wurden detailgenau nachgebildet (allein mit 80.000 Euro schlugen Kostüme und Schmuck für Isabella Rossellini als Napoleons Ehefrau Joséphine zu Buche), die Schlachten wurden aufwändig in Szene gesetzt. Daneben konnte der französische GMT-Produzent Jean-Pierre Guerin (u.a. „Der Graf von Monte Christo“, „Les Miserables“) die Türen einiger Original-Locations öffnen, in denen noch nie fiktionale Produktionen gedreht wurden, wie die des Schlafgemachs von Marie-Antoinette im Schloß Versailles. Bei diesem Aufwand verliert Regisseur Yves Simoneau jedoch Figuren und Story nicht aus den Augen – im Gegensatz zu manch‘ anderer historischen Groß-Produktion. Der Franko-Kanadier zeigt Napoleon nicht als makellosen Volkshelden, sondern mit einer gesunden Distanz; der visuelle Stil ist abwechslungsreich und verkommt dennoch nicht zum Selbstzweck; die Filme sind nicht so dialoglastig wie andere französische TV-Produktionen; zudem wirken die Schauspieler gut geführt. Frankreichs Star-Comedian Christian Clavier („Asterix & Obelix“) überzeugt in der Titelrolle, Isabella Rossellini verkörpert glaubwürdig die verschwenderisch-kluge Joséphine, John Malkovich als Außenminister Tallyerand und Gérard Depardieu als Polizeiminister Fouché agieren – endlich mal wieder – ohne Manierismen und auch die deutschen Schauspieler Heino Ferch, Sebastian Koch, Alexandra Maria Lara, Marie Bäumer und Mavie Hörbiger fügen sich harmonisch in das Ensemble ein.

    Dass manche Facetten der französischen Ikone nur angerissen werden (z.B. die Schaffung des Code Civil), könnte als Manko empfunden werden, andererseits funktioniert „Napoleon“ dadurch als Mehrteiler und verkommt nicht zum „Best of-Napoleon in vier Teilen“. In Frankreich ist das Konzept aufgegangen: Mit einem Marktanteil von 37,6 Prozent ist der Produktion der Eroberungsfeldzug auf die Bildschirme geglückt. sw.

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