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Zweiteiliger TV-Thriller nach Ken Folletts gleichnamiger Romanvorlage.

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Ken Folletts Eisfieber

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ken Folletts Eisfieber: Zweiteiliger TV-Thriller nach Ken Folletts gleichnamiger Romanvorlage.

    Mit den Filmrechten diverser Ken-Follett-Romane hat sich das ZDF einen richtig dicken Fisch geangelt. Der Brite, seit seinem Thriller „Die Nadel“ einer der bekanntesten Autoren überhaupt, hat über 100 Millionen Bücher verkauft; zu seinen Bestsellern zählen unter anderem „Die Säulen der Erde“, „Die Pfeiler der Macht“ oder „Der dritte Zwilling“.

    Die TV-Lizenzen werden nicht billig gewesen sein. Natürlich würde das ZDF daher gern von Folletts Popularität profitieren und die Filme auch ins Ausland verkaufen. Koproduzent ist die italienische Palomar (für RTI/Mediaset), weshalb die Italienerin Isabella Ferrari an der Seite von Heiner Lauterbach die weibliche Hauptrolle spielt. Die beiden passen als Paar gut zusammen; leider ist das schon mit das Beste, was sich über den Film sagen lässt. Die heimliche Hauptrolle spielt allerdings ein äußerst überzeugender Schneesturm. Er sorgt dafür, dass die Mitwirkenden dieser Geschichte in einem Anwesen an der schottischen Küste gefangen sind: Ausgerechnet an Heiligabend haben sich Gangster in dem Landgut eingenistet.

    Gleich drei Autoren - die Britin Beatrix Christian, der Deutsche Olaf Kraemer und die Italienerin Federica Pontremoli - haben es allerdings nicht geschafft, Folletts Vorlage angemessen spannend umzusetzen. Die offenkundige Absicht, ein möglichst heterogenes Publikum anzusprechen, hat dazu geführt, dass der Film wie ein Zwitter wirkt: halb Thriller, halb Familiendrama. Teil eins fesselt nur so lange, wie die Arbeit im Labor und die Suche nach einem vermutlich verseuchten Kaninchen im Vordergrund steht. Kaum empfängt Institutsleiter Oxenford (Lauterbach) seine erwachsenen Kinder und ihre Familien, bekommt die Geschichte ein völlig anderes Vorzeichen. Die Eifersüchteleien zwischen den Schwestern (Katharina Wackernagel, Sophie von Kessel) nimmt der Handlung jede Spannung. Bindeglied zur Thriller-Ebene ist Oxenfords Sohn Kit (Tom Schilling), das schwarze Schaf der Familie. Der Junge hat eine Viertelmillion an Spielschulden angehäuft und sich an einen Gangster verkauft. In dessen Auftrag soll ein bekannter Verbrecher (angemessen finster verkörpert von Matthias Brandt) mit Kits Hilfe das Sicherheitssystem des Labors überlisten und das tödliche Virus stehlen. Wegen des Schneesturms sucht die Bande ausgerechnet in Kits Elternhaus Zuflucht. Letzte Hoffnung der Geiseln ist Oxenfords Sicherheitsbeauftragte Toni (Ferrari).

    Teil zwei profitiert zwar von der ausweglosen Konfrontation von Opfern und Tätern, betont aber auch die verschiedenen Mängel. Anneke Kim Sarnau trägt als durchgeknallte Soziopathin ebenso übertrieben dick auf wie Sophie von Kessel als Familienzicke, Tom Schilling wirkt wie ein überforderter trotziger Schuljunge. Ungleich größeres Manko ist jedoch die fehlende Spannung. tpg.

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