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Filmhandlung und Hintergrund

Zweiteiliger TV-Thriller nach dem Roman "Cry no more" von Linda Howard.

Auf einem mexikanischen Marktplatz wird Milla Boones Baby entführt. Jahre später leitet sie in den USA eine Organisation, die verschwundene Kinder und Jugendliche sucht; immer in der Hoffnung, irgendwann einen Hinweis auf ihren verschwundenen Sohn zu entdecken. Eines Tages gibt es tatsächlich eine heiße Spur: Die Entführer von damals haben umgesattelt und betreiben jetzt einen Organhandel; und einer der Drahtzieher gehört offenbar zu Millas engstem Freundeskreis.

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Kritikerrezensionen

  • Heiße Spur: Zweiteiliger TV-Thriller nach dem Roman "Cry no more" von Linda Howard.

    Gemeinsam haben sie schon für einigen Nervenkitzel gesorgt: Autorin Annette Hess und Regisseur Marcus O. Rosenmüller setzen für die Romanadaption „Heiße Spur“ eine Zusammenarbeit fort, die dem ZDF mit den Charlotte-Link-Verfilmungen „Echo der Schuld“ und vor allem „Der fremde Gast“ bereits zwei sehenswerte Thriller beschert hat. Initiatorin des jüngsten Zweiteilers ist allerdings Christine Neubauer, die durch Zufall auf den Roman „Cry No More“ von Linda Howard gestoßen ist und ihre Lieblingsproduzentin Regina Ziegler überzeugen konnte, die Filmrechte zu kaufen.

    Damit war auch klar, wer die weibliche Hauptrolle spielen würde. Andere Produktionsfirmen hätten vermutlich nicht als erstes an Neubauer gedacht, die eigentlich zu alt für die Figur der Heldin ist: Die Geschichte erstreckt sich über eine Spanne von fast zwanzig Jahren, aber wie durch ein Wunder hinterlässt die Zeit im Gesicht von Milla Boone keinerlei Spuren.

    Andererseits ist völlig klar, warum Neubauer die Rolle unbedingt spielen wollte: Gemessen an ihren Freitagsschmonzetten für die ARD („Die Landärztin“) ist „Heiße Spur“ fast schon Action-Fernsehen. Das ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig, und vermutlich wäre eine athletischere Schauspielerin in den körperbetonten Szenen glaubwürdiger. Aber Rosenmüller ist viel zu sehr Thriller-Spezialist und lässt über diese Ungereimtheit hinwegsehen. Wichtigste Mitstreiter neben Autorin Hess sind dabei Komponist Gary Marlowe und Kameramann Roman Nowocien. Die vielschichtige Musik mit ihren klar zuzuordnenden Leitmotiven treibt die Geschichte immer weiter, und Nowocien sorgt gerade bei den mexikanischen Szenen (gedreht wurde allerdings in Chile) für ein flirrendes Licht wie aus einem Italo-Western, das einen krassen Gegensatz zu den eher kühlen Aufnahmen aus dem amerikanischen Albuquerque bietet; ganz zu schweigen von so faszinierenden Drehorten wie einem heruntergekommenen Lokomotivfriedhof.

    Über allem aber steht naturgemäß die Geschichte, und die allein wäre schon fesselnd genug: Auf einem Marktplatz in Juárez wird Milla Boones Baby entführt. Es gelingt ihr zwar, einem der Gangster buchstäblich ein Auge auszukratzen, doch sein Kumpan sticht sie nieder. Jahre später leitet Milla in den USA eine Organisation, die dies- und jenseits des amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiets verschwundene Kinder und Jugendliche sucht, immer in der Hoffnung, irgendwann einen Hinweis auf ihren verschwundenen Sohn zu entdecken. Eines Tages gibt es tatsächlich eine heiße Spur: Offenbar haben die Entführer von damals umgesattelt und betreiben jetzt einen Organhandel, dem immer wieder junge Menschen zum Opfer fallen; und die Drahtzieher befinden sich in Millas engstem Freundeskreis.

    Dank vieler Nebenschauplätze, von denen einige allerdings auch überflüssig sind, entfaltet sich eine komplexe Handlung, die die Spannung mühelos über 180 Minuten trägt. Bei den Darstellern hat Regina Ziegler aber wohl sparen müssen. Der Amerikaner Matt Battaglia macht seine Sache als zwielichtiger Ex-Agent, der für das FBI die Drecksarbeit übernimmt, zwar prima, aber gerade Millas in Teil zwei durch die Bank potenziell verdächtige Freunde sind eher unglamourös besetzt; einzig Hannes Hellmann ragt hier heraus. Umso reizvoller ist Tonio Arango als mexikanischer Polizeichef. tpg.

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