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TV-Zweiteiler: Senta Berger als Leiterin eines Landsberger Heims für straffällig gewordene Jugendliche.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Emilia: TV-Zweiteiler: Senta Berger als Leiterin eines Landsberger Heims für straffällig gewordene Jugendliche.

    Der Vorspann in geschwungener Schrift, der fröhlich plätschernde Lech, im Hintergrund ein Alpenpanorama - und dann auch noch der Titel, der eher nach einer neuen Telenovela des ZDF klingt: Die Handschrift der koproduzierenden Degeto ist unübersehbar.

    Aber „Emilia“ ist kein Freitags-Schmachtwerk, sondern ein Sozialdrama, in dem es allerdings nach Kräften menscheln darf. Kein Wunder: Gabriela Sperl, bis 2003 Fernsehspielchefin des Bayerischen Rundfunks, verpackt gesellschaftspolitischen Anspruch gern als Melodram („Liebe und weitere Katastrophen“, „Eine Liebe in Afrika“). Auch die beiden „Emilia“-Filme haben ein Anliegen, weshalb so mancher Monolog zum flammenden Plädoyer gerät: Hauptfigur Emilia Seiler (Senta Berger), Sozialpädagogin und führende Kraft im Münchener Ministerium für Arbeit und Soziales, hat vor Jahren die Initiative „Heim statt Haft“ ins Leben gerufen. Straffällig gewordene Jugendliche bekommen eine zweite Chance, anstatt im Knast endgültig auf der schiefen Bahn zu landen. Als ein Heimleiter des sexuellen Missbrauchs bezichtigt wird, muss Seiler ihre schöne Theorie in der Praxis erproben. In Teil zwei will sie erreichen, dass das Haus auch Jugendliche aufnimmt, die in Drogendelikte verwickelt sind.

    Beide Teile sind konsequent auf Senta Berger zugeschnitten, wodurch die Geschichten zwangsläufig etwas in den Hintergrund rücken. Gerade die Jugendlichen, um die es doch eigentlich geht, dienen bloß als Mittel zum Zweck. Eindrucksvoller als die Leistung Bergers, für die die Rolle keine besondere Herausforderung dargestellt haben dürfte, ist ohnehin die Inszenierung durch Tim Trageser. Der hat nach seinem Debüt „Clowns“ (2001) bislang ein paar Folgen „Wilde Jungs“ sowie die Ruhrpottkomödie „Harte Brötchen“ gedreht; schon respektabel, dass der BR ihm diesen Zweiteiler zugetraut hat. Aber zu Recht: Gemeinsam mit Alexander Fischerkoesen hat Trageser eine eindrucksvolle, stimmige Bildsprache gefunden. Der leichte Blaustich in den Aufnahmen unterstreicht die kühle Herbststimmung und passt zu der sozialen Kälte, die der Sparzwang des kaufmännischen Geschäftsführers (Peter Sattmann) im Heim verbreitet. tpg.

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