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Dunkelstadt

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Filmhandlung und Hintergrund

Die ZDFneo-Serie um eine von Alina Levshin gespielte Privatdetektivin findet einen eigenen Zugang zum Film noir.

Dunkelstadt im Stream

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Dunkelstadt - Staffel 1 im Stream

Doro Decker wollte in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters treten, der ein angesehener Polizist war. Ihre Polizeiausbildung fand allerdings ein jähes Ende. Nun arbeitet sie als Privatdetektivin, doch die anfangs harmlos erscheinenden Fälle neigen zu bedrohlichen Eskalationen ... . (zdf)

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Kritikerrezensionen

  • Dunkelstadt: Die ZDFneo-Serie um eine von Alina Levshin gespielte Privatdetektivin findet einen eigenen Zugang zum Film noir.

    Die ZDFneo-Serie um eine von Alina Levshin gespielte Privatdetektivin findet einen eigenen Zugang zum Film noir.

    Als Detektivfilme im 20. Jahrhunderts aufkamen, symbolisierten sie neben ihrem hohen Unterhaltungswert auch den Demokratisierungsprozess des Rechts. Die am Gericht zugelassene Indizien-Beweisführung spiegelte sich in Figuren wie Sherlock Holmes oder Joe Deebs wider. Wahrheit wurde faktisch nachprüfbar. In der heutigen Zeit von Fake News und gefühlten Fakten steigt auch deshalb wieder das Verlangen nach guten Detektivgeschichten. Doro Decker (Alina Levshin) steht noch am Beginn ihrer Karriere als Privatschnüfflerin in der ZDFneo-Serie „Dunkelstadt“, die am 26. Februar parallel in der Mediathek und im Fernsehen startet. Der Titel wirkt inspiriert von Alex Proyas‘ Sci-Fi-Film „Dark City“ aus dem Jahr 1998, der in seiner expressionistischen Ästhetik ein astreiner Neo-noir war. Die noir-Elemente von „Dunkelstadt“ sind weniger visuelle als motivische: Der lakonische, selbstzweifelnde Off-Kommentar der Protagonistin, der schräge Sidekick Adnan Musa (Rauand Taleb), die abgründigen Fälle und das Stadt-Moloch. Levshins Detektivin ist nicht auf den Mund gefallen und profitiert davon, als junge blonde Frau in dieser Profession prinzipiell unterschätzt zu werden. Ihre Figur besitzt Anklänge an die Kultserie „Veronica Mars“, in der die US-Schauspielerin Kristen Bell an einer Highschool ermittelte. In der fiktiven „Dunkelstadt“ geht Levshin gegen korrupte Politiker, fremdgehende Ehepartner und Mörder vor. Es braucht etwas Zeit, die Motivation ihres Charakters vollständig zu durchdringen. Aber hat man die familiäre Vorprägung der Privatdetektivin durch den Vater verstanden, folgt man ihr allzu gerne in die düsteren Ecken der Gesellschaft. Der Zuschauer erhält am Anfang einer jeder Episode den Ausblick, in welche scheinbar aussichtslose Situation sie dieses Mal wieder geraten wird. Mal hängt sie als Au-pair-Mädchen verkleidet und mit Handschellen gefesselt in einem Keller, mal wird sie bewusstlos über den Boden geschleift und in einen Pool geschmissen. Ihre leicht masochistische Ader im Berufsalltag ist auch auf die unklaren Todesumstände ihres Vaters zurückzuführen, der als Polizist arbeitete. Die Verkleidung, der Schein, die subjektive Sichtweise und die Lüge spielen in ihren Fällen eine große Rolle. Umso passender ist es, wenn Doro zum Beispiel in der dritten Episode auf „How to Sell Drugs Online (Fast)“-Star Maximilian Mundt trifft, der das reiche Söhnchen Kilian von Rose kongenial spielt. Der Erbe eines Lebensmittel-Imperiums taugt in seiner ambivalenten Charakterisierung als vom Leben zerrissener Mensch sehr gut als Anknüpfungspunkt an den klassischen Film noir. Den Drehbuchautoren Axel Melzener und Julia Nika Neviandt und der Regisseurin Asli Özge ist mit „Dunkelstadt“ eine farbenfrohere Variation auf das Genre gelungen, die von Levshins Charisma lebt. mimu.
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