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Handlung und Hintergrund

Die Sturmflut: Historischer Event-Zweiteiler um die Hamburger Sturmflut 1962.

Als die Warnung vor der nahenden Sturmflut Hamburg erreicht, ist es bereits zu spät. Viele Menschen können ihre Viertel nicht mehr verlassen. Auch der Polterabend von Markus (Jan Josef Liefers) und Katja (Nadja Uhl) fällt buchstäblich ins Wasser. Doch die Hochzeit droht ohnehin zu platzen, seit Katjas Ex-Freund Jürgen (Benno Fürmann) wieder aufgetaucht ist. Als die Sturmflut die Hansestadt unter Wasser setzt, entscheidet sich auch ihr Schicksal.

Hamburg, der 16. Februar 1962. Über dem Atlantik braut sich ein gewaltiger Orkan zusammen, der große Teile der Nordseeküste überschwemmt. Selbst im von der Küste 100km entfernten Hamburg erreicht der Sturm noch eine so große Macht, dass mehrere Deiche brechen und Hamburgs Stadtteil Wilhelmsburg überflutet wird. 315 Menschen sterben, und die Familien von Katja Döbbelin (Nadja Uhl) und Markus Abt (Jan Josef Liefers) erleiden stellvertretend für die anonyme Masse Qualen in den Fluten.

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Kritikerrezensionen

  • Für „Die Luftbrücke“ gerade eben mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet, legt Teamworx mit „Die Sturmflut“ nach. Der All-Star-Cast um Nadja Uhl, Benno Fürmann und Jan Josef Liefers sowie aufwändige Action sollten RTL einen Quotenhit bescheren.

    Das bisher größte fiktionale Projekt von RTL (Budget: mehr als acht Mio. Euro) wurde in die Hände von Regisseur Jorgo Papavassilou gelegt, der bereits mit Filmen wie „Held der Gladiatoren“ bewiesen hat, dass er mit hohen Budgets, großen Sets und vielen VFX umgehen kann. Anders als bei dem „Gladiator“-Abklatsch hat er bei dem Zweiteiler über die schwerste Naturkatastrophe Nachkriegsdeutschlands, die 315 Leben kostete, jedoch eine tiefer gehende Geschichte zu erzählen: Hamburg 1962, eine Flutwelle rollt auf die Hansestadt zu. Mittendrin ist der Oberarzt Markus Abt (Jan Josef Liefers), der kurz vor der Hochzeit mit seiner geliebten Katja (Nadja Uhl) Konkurrenz durch ihren Ex-Freund Jürgen (Benno Fürmann) bekommt. Während sich das Schicksal der Stadt und ihrer Bewohner entscheidet, ringen die drei um Leben und Liebe.

    Wie bei „Die Luftbrücke“ hat Teamworx versucht, den Stoff für den Sender maßzuschneidern: packende Action, gelungene VFX, eine Dreiecksgeschichte und ein anrührendes Vater- und Sohn-Drama dürften es dem RTL-Publikum leicht machen, die Werbebreaks zu überstehen. Mit der Nebenhandlung um eine Bohrinsel verkürzt Drehbuchautor Holger Karsten Schmidt das Warten auf die Sturmflut und schlägt clever einen Spannungsbogen zum zweiten Teil. Jorgo Papavassiliou beweist – wie beispielsweise bereits bei „Baruchs Schatten“ – dass er Zwischenmenschliches mit leichter Hand inszenieren kann. Die drei Hauptdarsteller füllen ihre Rollen gut aus und werden durch einen All-Star-Cast (u.a. Natalia Wörner, Heiner Lauterbach, Jutta Speidel, Michael Degen, Götz George, Elmar Wepper, Gaby Dohm) tatkräftig unterstützt. Christian Berkel gelingt das Kunststück, in der Rolle des damaligen Innensenators Helmut Schmidt aufzugehen, ohne ihn zu kopieren. Lediglich bei dem popkulturellen Hintergrund der Story holpert der Film etwas, ist doch Gil Ofarims Gesangseinlage alles andere als zeitgenössisch.

    Puristen werden die fiktive Dreiecksgeschichte und die actionreiche Nebenhandlung um die Bohrinsel ablehnen, sie sollten möglicherweise die Wiederholung des preisgekrönten Dokudramas „Die Nacht der großen Flut“ bei ARD/Arte abwarten. Auf das RTL-Publikum dürfte „Die Sturmflut“ jedoch perfekt zugeschnitten sein. sw.

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