Die Puppenspieler im Stream

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TV-Zweiteiler, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Tanja Kinkel.

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Kritikerrezensionen

  • Die Puppenspieler: TV-Zweiteiler, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Tanja Kinkel.

    Rainer Kaufmanns Historienfilm über den Augsburger Kaufmann und Strippenzieher Jacob Fugger ist mit 180 Minuten entschieden zu lang.

    Wie viele andere Zweiteiler hat die Adaption des gleichnamigen Bestsellers über den reichen Augsburger Kaufmann und Strippenzieher Jacob Fugger ein großes Manko: 180 Minuten sind zu lang. Gerade im ersten Teil gelingt es dem Autorenduo Kathrin Richter und Jürgen Schlagenhof nur bedingt, ein größeres Interesse an den Ereignissen zu wecken. Das hat auch mit der Unentschlossenheit zu tun, sich auf eine klare Hauptfigur zu konzentrieren. Die Besetzung mit Herbert Knaup legt zwar nahe, dass Fugger die zentrale Rolle spielt, doch letztlich ist er bloß eine wichtige Nebenfigur. Diese Vakanz im Herzen der Geschichte ist ein Problem, das die Handlung nicht wettmachen kann, denn die einzige Person mit nachhaltiger Präsenz ist der Schurke: Dominikanermönch Heinrich Institoris (Philipp Moog) führt im Namen der Inquisition einen Kreuzzug gegen die Hexerei. Zu seinen Opfern gehört unter anderem eine zum Christentum bekehrte Muslimin, deren Sohn Richard von Fugger adoptiert wird.

    All‘ das ist im Grunde Prolog, nimmt aber fast die Hälfte des ersten Teils in Anspruch. Zu einem fesselnden Werk mit großen Gefühlen wandelt sich die Geschichte erst, als endlich eine Frau ins Spiel kommt: Auf dem Weg zur Papstwahl stoßen Fugger und Richard (Samuel Schneider) auf die Zigeunerin Savija (Helen Woigk), die als einzige die Ermordung ihrer Familie überlebt hat; Richard verliebt sich prompt in die schöne junge Frau. Fortan funktioniert der Film auf zwei Ebenen, die sich gegenseitig auf reizvolle Weise durchdringen: Fugger versucht mit wahnwitzigen Bestechungssummen, die Papstwahl zu beeinflussen, sieht sich allerdings mit Männern konfrontiert, die die Kunst des Intrigierens schon mit der Muttermilch aufgesogen haben, weshalb plötzlich nicht sein Favorit, sondern der gerissene Borgia (Ulrich Matthes) gewählt wird. Da sich Borgia von Savija die Karten legen lässt, will sein Gegenspieler (Rainer Bock) nachweisen, dass die Zigeunerin mit dem Teufel im Bunde ist; das entsprechende Zeugnis soll niemand anders als Heinrich Institoris beschaffen.

    Angesichts der Stofffülle von Teil zwei wäre es vermutlich klüger gewesen, die ausufernde Vorgeschichte drastisch zu kürzen und das Werk als 120 Minuten langen Einzelfilm zu konzipieren. Sex und Gewalt sind wahrlich keine Qualitätsmerkmale, aber sie sorgen natürlich für eine gewisse Würze; Teil eins wirkt in dieser Hinsicht wie die keuschen Luther-Filme, bei denen solche Zutaten selbstredend verpönt waren. Die Besetzung ist ein weiteres Merkmal für den unterschiedlichen Stellenwert: Abgesehen von Knaup tauchen alle namhaften Schauspieler erst später auf. Auch deshalb sind die Szenen gerade mit Ulrich Matthes und Rainer Bock als rivalisierende Kleriker von ganz anderem Kaliber. Die Bildgestaltung durch Rainer Kaufmanns Stammkameramann Klaus Eichhammer ist allerdings durchgehend erstklassig. tpg.

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