Dell & Richthoven

  1. Ø 0
   2008
Dell & Richthoven Poster

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Kritikerrezensionen

  • Die Vorbilder gehören zu den Klassikern des Kinos: die herrliche Gaunerkomödie „Der Clou“ zum Beispiel (mit Paul Newman und Robert Redford) oder „Ocean’s Eleven“. Aber „Dell & Richthoven“ ist dank raffinierter Drehbücher und zweier spielfreudiger Hauptdarsteller auch nicht schlecht, zumal die Protagonisten ihre krummen Dinger im Dienst der guten Sache drehen.

    Schon die Einführung der Hauptfiguren durch Michael Illner (Autor der ersten beiden Folgen) ist ausgeklügelt: Trickbetrüger Dell (Christoph M. Ohrt) verkauft dank einer genialen Masche ein geklautes Auto gleich an diverse Kunden. Einer von ihnen ist allerdings ein pensionierter Oberstaatsanwalt (Friedrich von Thun), der den cleveren Gauner nun in der Hand hat. Sein eigenes Anliegen ist zwar aller Ehren wert, gesetzlich aber auch nicht ganz einwandfrei: Er engagiert Dell, um für Gerechtigkeit zu sorgen, wo das Recht nicht weiter kommt. Mit Hilfe von Dells Partnerin Lilo (Katrin Saß) und Richthovens eifriger Nichte (Annalena Duken), einer Schauspielerin, graben sie Gruben für Menschen, die mit ihrer Skrupellosigkeit schon viele unbescholtene Zeitgenossen ins Unglück gestürzt haben.

    Am schönsten an den Geschichten sind die genialen Einfälle, mit denen das Quartett ihre Gegenspieler aufs Glatteis führt. Zum Auftakt bekommt die fiese Boulevardjournalistin Gundula Renner (Sonja Kirchberger) ihre Rache zu spüren. Eins ihrer Machwerke hat dazu geführt, dass ein junges Mädchen nun im Rollstuhl sitzt. Natürlich geht sie Lilo, die sich als uneheliche Tochter von Paul McCartney ausgibt, nicht gleich auf den Leim. Aber das Komplott ist derart geschickt eingefädelt, dass Dell alle möglichen Reaktionen der Reporterin vorausgeahnt hat. So gehört zum Nachlass von Lilos angeblich verstorbener Mutter auch ein Originalinstrument des Beatles-Bassisten. Dank Dells guter Kontakte findet sich selbstredend ein Gutachter, der die Echtheit bestätigt. Der Rest ist Improvisation; sogar der DNA-Vergleich mit einem Haar von Paul kann den Plan nicht gefährden.

    Natürlich sind die Geschichten eine Spur zu überdreht, aber das hat Methode. Den betrogenen Betrügern zum Beispiel lassen die Drehbücher nicht den hauch einer Chance, so dass man ihnen die gerechte Strafe von Herzen gönnt. In den weiteren Folgen erwischt es einen Kollegen Dells, der alte Damen übers Ohr haut, den Kopf einer Müllmafia sowie einen richtig fiesen Immobilienhai. Bloß die Inszenierung (Marcus O. Rosenmüller, Josh Broecker) wirkt mitunter ein bisschen bemüht; die Zeitlupeneffekte zum Beispiel bringen die Handlung kein bisschen weiter. Das Titelgespann ist dafür um so sehenswerter. tpg.

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