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Filmhandlung und Hintergrund

Bei Baron Münchhausen taucht ein kleines Mädchen auf, das behauptet, seine Tochter zu sein.

Ein Mädchen aus St. Petersburg gibt sich als Münchhausens Tochter aus. Das ungleiche Gespann macht sich auf die Rückreise nach Russland und hat einige Herausforderungen zu meistern. In Russland angekommen bleiben die beiden im Schloss von Münchhausens Geliebter, Katharina der Großen. Die eifersüchtige Katharina lässt das Mädchen verschleppen; ihr intriganter Berater verkauft es an Münchhausens osmanischen Erzfeind.

Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen, bekannt als legendärer Lügenbaron, hat schon bessere Zeiten gesehen. Der unerschrockene Abenteurer scheint vom Pech verfolgt. Zu allem Überfluss trifft er eines Tages auf das elfjährige Zirkusmädchen Frieda, das steif und fest behauptet, des Barons Tochter zu sein. Zunächst will Münchhausen natürlich nichts davon wissen, entschließt sich dann aber doch, die Kleine zu ihrer Mutter nach St. Petersburg zu bringen. Gemeinsam macht sich das ungleiche Paar, begleitet von der Landadeligen Constanze von Hellberg, auf den Weg. Die gefährliche Reise führt sie in viele Länder der Erde und sogar einmal zum Mond und zurück. Das Abenteuer verlangt dem Trio alles ab und schweißt es schließlich fest zusammen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Baron Münchhausen: Bei Baron Münchhausen taucht ein kleines Mädchen auf, das behauptet, seine Tochter zu sein.

    Verbeugung vor einem Teufelskerl: Paraderolle für Jan Josef Liefers in einem liebevoll inszenierten und sympathisch altmodischem Abenteuerfilm.

    Die Abenteuer des legendären Baron Münchhausen sind Teil des deutschen Kulturguts. Sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen hat es sogar zur Redensart gebracht. Als die ARD um Konzepte für eine Neuverfilmung bat, bekam die TeamWorx-Filiale in Ludwigsburg den Zuschlag: weil Produzent Jochen Laube gemeinsam mit Autor Marc O. Seng die beste Rahmenhandlung eingefallen ist. Die Erlebnisse des „Lügenbarons“ existieren ja nicht als durchgehende Geschichte, sondern nur als Episoden. Motor der Handlung ist ein Mädchen aus St. Petersburg, dass sich als Münchhausens Tochter ausgibt. Im ersten Teil meistert das ungleiche Gespann im Lauf der Rückreise nach Russland einige der legendären Herausforderungen. Teil zwei spielt zunächst im Schloss von Münchhausens Geliebter, Katharina der Großen, und wird dann zur Entführung aus dem Serail: Die eifersüchtige Katharina lässt das Mädchen verschleppen; ihr intriganter Berater (Tonio Arango) verkauft es an Münchhausens osmanischen Erzfeind (Tayfun Bademsoy als Operettensultan).

    Dank diverser Filmförderungen stand Linke ein Budget von rund fünf Mio. Euro zur Verfügung, die man dem Film nicht zuletzt dank der vielen Kostüme (Juliane Maier) und des liebevollen Szenenbilds (Michael Köning) auch ansieht. Schon allein die Schauplätze, darunter das Ludwigsburger Schloss, sind großartig. Schlicht famos ist Jan Josef Liefers, der den Baron facettenreich darstellt. Anfangs ein alkoholisiertes Wrack, das stark an Jack Sparrow aus „Fluch der Karibik“ erinnert (auch musikalisch gibt es durchaus Parallelen), wächst Münchhausen mit der Verantwortung, die er für das Mädchen übernehmen muss. Die Zwillingsschwestern Helen und Isabelle Ottmann machen ihre Sache als Waisenkind Frieda nicht minder fabelhaft. Gleichfalls treffend besetzt sind Jessica Schwarz als zwar burschikose Landadelige, die dem Baron kess Contra gibt, und Katja Riemann als Katharina. Dank der pointierten Dialoge mit ihrer Mischung aus veralteter Wortwahl und zeitlosem Humor sorgt das Quartett immer wieder dafür, dass „Baron Münchhausen“ vor allem eine Komödie ist. Aber natürlich auch ein Abenteuerfilm, wenngleich für die ganze Familie; also nie übermäßig spannend, doch dafür um so einfallsreicher. Ansonsten beherzigen die Filmemacher die Maxime des Barons, wie man Geschichten erzählen soll: immer mit dem Herzen. Und dass die Helden ihre Rettung ausgerechnet heißer Luft zu verdanken haben, ist nur das letzte von vielen Augenzwinkern. tpg.

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