Filmhandlung und Hintergrund

Pensionierter Kommissar im Clinch mit mordlustigem Rentner.

Thomas Wünsche, kauziger Rentner und passionierter Pflanzensammler, pflegt sich auf ganz besondere Art und Weise einen ruhigen Lebensabend zu verschaffen. Zuerst stößt er seine putzwütige Ehefrau bei deren Lieblingsbeschäftigung vom Balkon, weitere ihm unliebsame Hausbewohner treten in den folgenden Wochen ebenfalls den Weg ins Jenseits an. Auf den ersten Blick jeweils als Opfer von Unglücksfällen im Haushalt, in Wirklichkeit jedoch von Wünsche ermordet. Während die Polizei im Dunkeln tappt, hegt der ebenfalls im Haus wohnende, pensionierte Kommissar Otto Konrad schon früh einen Verdacht gegen den Nachbarn. Seine auf eigene Faust geführten Ermittlungen münden in einen „Zweikampf“ der beiden Pensionäre…

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Kritikerrezensionen

  • Zweikampf: Pensionierter Kommissar im Clinch mit mordlustigem Rentner.

    Autor/Regisseur Gert Steinheimer vertraut beim Remake seines eigenen Fernseh- und Kinofilms aus den späten 80er Jahren ganz auf die mimischen Stärken der Veteranen Hilmar Thate und Gerd Baltus.

    Thate verkörpert in der Allmedia-Produktion souverän den knorrigen Polizisten, der sich nicht mit dem Ruhestand abfinden will, während Baltus glänzend an den Charakter seiner früheren Fernseh-Auftritte anknüpft: Die Rolle des schüchtern-abgründigen Rentners Wünsche ist ihm geradezu auf den Leib geschrieben. Nicht von ungefähr beschränkt sich das letzte Drittel von „Zweikampf“ nur noch auf die beiden Hauptakteure, die einen bizarren Showdown in Kammerspiel-Atmosphäre austragen.

    Zuvor hat Steinheimer in lakonisch-schwarzhumorigem Erzählstil die Morde des Thomas Wünsche inszeniert, wobei er an die Fernsehspiel-Tradition der in den 80er Jahren erfolgreichen ARD-„Krimistunde“ anknüpft. Insgesamt ist „Zweikampf“ ein leicht nostalgischer Ausflug ins britisch geprägte Genre der schwarzen Krimikomödie. Die ausgefeilten Dialoge setzen die Akzente, während die eigentlichen Greueltaten des Rentners nur ansatzweise gezeigt werden. Obwohl der Zuschauer von Beginn an weiß, wer der Täter ist, schafft es Steinheimer den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, indem er sich auf den Psycho-Krieg seiner beiden starken Hauptfiguren konzentriert. Prominente Nebendarsteller wie Jürgen Schornagel, Barbara Schöne oder Jürgen Tonkel runden das gelungene Gesamtbild ab. jl.

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