Zoogeflüster - Komm mir nicht ins Gehege!

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   2008
Zoogeflüster - Komm mir nicht ins Gehege! Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Zoogeflüster - Komm mir nicht ins Gehege!: TV-Familienfilm um die Rettung eines Tierparks.

Eine ehrgeizige Stadträtin will den ohnehin leicht maroden örtlichen Zoo schließen, um an seiner Stelle ein großzügiges Shopping Center mit Kinos, Tiefgarage und allem Drum und Dran errichten zu lassen. Williger Handlanger ist Architekt Mark, der sich von dem Projekt den Durchbruch in die erste Liga erhofft. Beide haben die Rechnung allerdings ohne die energische stellvertretende Zoodirektorin Sonja gemacht, die alle Hebel in Bewegung setzt, um ihren geliebten Zoo zu retten.

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Kritikerrezensionen

  • Nach einem Grundsatz der Filmbranche sollten Regisseure von Geschichten mit Kindern oder Tieren lieber die Finger lassen. Dennis Satin hat den guten Rat in den Wind geschlagen, und wie: Bei den Dreharbeiten zu „Zoogeflüster“ hatte er es mit beiden zu tun.

    Bereut hat er es vermutlich nicht: Sowohl die Kinder als auch der heimliche Star des Films, ein Pinguin namens Herr Schulze, machen ihre Sache prima. Für die eigentlichen Hauptdarsteller gilt das nicht so ganz: Jan Sosniok und Floriane Daniel agieren merkwürdig verkrampft. Die Küsse des Liebespaares sind sogar so schlecht gespielt, als habe sich das Duo eigentlich gar nicht riechen können.

    Die Geschichte ist zwar von ergreifender Schlichtheit, aber eingängig: Eine ehrgeizige Stadträtin (Katja Woywood) will den ohnehin leicht maroden örtlichen Zoo schließen, um an seiner Stelle ein großzügiges „Shopping Center“ mit Kinos, Tiefgarage und allem Drum und Dran errichten zu lassen. Williger Handlanger ist Architekt Mark (Sosniok), der sich von dem Projekt den Durchbruch in die erste Liga erhofft. Beide haben die Rechnung allerdings ohne die energische stellvertretende Zoodirektorin Sonja (Daniel) gemacht, die alle Hebel in Bewegung setzt, um ihren geliebten Zoo zu retten.

    Natürlich stellt Autorin Wiebke Jaspersen der sich alsbald anbahnenden Romanze der beiden Kontrahenten eine Menge Hindernisse in den Weg, zumal Sonja den Architekten zwischenzeitlich für einen Saboteur hält. Moralisch hingegen ist der Weg frei: Sonja ist Witwe, Mark geschieden; und ihre beiden Kinder verstehen sich auf Anhieb. Gerade angesichts der Erfahrung der wichtigsten Beteiligten ist es indes umso erstaunlicher, wie ungelenk Satin mitunter inszeniert; vor allem Sosniok sagt seine Dialoge ziemlich steif auf. Bei den Zweikämpfen zwischen Sonja und der intriganten Stadträtin, die sogar vor einer Vergiftung der Tiere nicht zurückschreckt, fliegen die Funken viel heftiger. Dafür sind einige Einfälle des Drehbuchs umso hübscher, etwa die ersten Begegnungen zwischen Mark und Sonja, bei denen der Architekt wiederholt mit übel riechenden Flüssigkeiten beschüttet oder bespuckt wird, oder das gemeinsame TV-Duell im Frühstücksfernsehen. Der Schluss, als Mark die Rettung für den Zoo aus dem Hut zaubert, ist dafür wieder ein bisschen simpel und gehorcht allzu sehr einem anderen Grundsatz der Filmbranche: Hauptsache Happy End. tpg.

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