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Darsteller und Crew

  • Katharina Dietschmann
  • Anselm Roser
  • Cynthia Collins
  • Kyra Buschor
  • Christian Cramer-Clausbruch
  • Philipp Wolf
  • Maryna Aksenov

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Kurztext:

      So viele Lebewesen, so viel Arbeit! Den ganzen Tag sitzt der Sensenmann Mr. Grim an seiner hochtechnologisierten Maschine und „sortiert Lebensfäden aus“. Mal stirbt ein alter Mensch, mal eine Katze, mal ein Esel. Gerade ist ein kleines Mädchen an der Reihe, da klingelt es an der Tür. Und just dieses Kind spaziert in Mr. Grims Haus, auf der verzweifelten Suche nach seinem gerade verschwundenen Kätzchen. Nun muss Mr. Grim schleunigst überlegen, wie er den Störenfried wieder loswird. Die Anleihen an die absurde Welt eines Terry Pratchett sind in diesem animierten Kurzfilmvergnügen von Cynthia Collins und Kyra Buschor, Studentinnen an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg, jederzeit spürbar, so herrlich absurd und wunderbar pointiert ist der Humor der Geschichte. Rasante Schnitte, die passende Musik und vor allem kleine feine Momente der Überraschung lassen keine Langeweile aufkommen. Spätestens nach dem pfiffigen Schluss wünscht man sich mehr von Mr. Grim zu sehen. Oder vielleicht besser doch nicht?

      Gutachten:

      Cynthia Collins und Kyra Buschor haben ihr starkes Talent unter Beweis gestellt. Der Kurzfilm fand bei der FBW-Jury eine gute Resonanz. Schön wird gezeigt, wie der Sensenmann, Mr. Grim, an einer futuristisch anachronistischen Maschine seine Berufung erfüllt: Er nimmt den Menschen und sogar den (Haus-)Tieren das Leben. Dabei unterstützt die Tonebene originell und behutsam das visuelle Geschehen (Hunde-Bellen kommentiert den Katzen-Cut). Ein kleines Mädchen stört die von Mr. Grim penibel und akkurat ausgeführte Verrichtung. Nicht immer nimmt das Verhängnis seinen Lauf, nicht immer ist der Tod zwangsläufig und irreversibel. Stilistisch und dramaturgisch ist dieser Film vollauf gelungen. Mit Vergnügen wurden auch gestalterische Details registriert. Sound und Musik (Maryna Aksenov) befördern die visuell-ästhetischen Effekte. Einstimmig sprach sich die Jury für das Prädikat „besonders wertvoll“ aus.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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