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Your Sister's Sister

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Filmhandlung und Hintergrund

Ein etwas unentschlossen zwischen heiterer und dramatischer Note schwankendes Erotik- und Geschwisterdrama, unabhängig produziertes amerikanisches Kino, mit eigentlich nur drei Darstellern, einem Raum und jeder Menge unterdrückter Gefühle und unangenehmer Wahrheiten, die sich unter Alkoholeinfluss und in häufig improvisiert wirkenden Konfrontationen Bahn brechen. Schauspielerin Lynn Shelton („Humpday„) inszenierte...

Seit sein Bruder vor einem Jahr das Zeitliche segnete, hängt Jack quasi in den Seilen. Jacks beste Freundin Iris, die früher mit seinem Bruder zusammen war, möchte ihn wieder aufbauen und schickt ihn zur Entspannung in die elterliche Waldhütte auf einer Insel im See. Die Hütte ist allerdings nicht so verlassen, wie beide denken: Jack stößt auf Hannah, die ältere Schwester von Iris. Hannah hat sich nach sieben Jahren von ihrer lesbischen Freundin getrennt, jetzt steht ihr der Sinn nach Ablenkung. Da kommt ihr Jack gerade recht.

Auf Anraten von Iris nimmt sich Jack eine Auszeit auf dem Land. Dort trifft er auf die Schwester von Iris. Heiter-besinnliches Beziehungsdramödien-Kammerspiel mit starken Darstellern und viel Improvisation.

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Kritikerrezensionen

    1. Regisseurin Lynn Shelton machte bereits vor drei Jahren von sich reden, als ihr Film „Humpday“ nicht nur auf dem Sundance Festival die Grand Jury begeisterte, sondern weltweit auf Festivals Furore machte. Die Komödie über zwei beste männliche Freunde, die sich auf einmal dank einer Wette genötigt sehen, vor einer Kamera miteinander zu schlafen, brillierte vor allem durch lässige Dialoge und die natürliche Darstellung der Hauptdarsteller.

      Der Protagonist von „Humpday“, Mark Duplass, spielt nun auch in Sheltons neuem Film „Your Sister‘s Sister“ wieder die männliche Hauptrolle. Unterstützt wird er durch zwei der talentiertesten, und dennoch oftmals unterschätzten, Darstellerin der Jetztzeit, Emily Blunt und Rosemarie DeWitt.

      Dank des Trios bekommt der Film, trotz des kammerspielartigen Drehbuchs, eine eigene Dynamik, die über die mangelnde Handlung hinweg spielt und stattdessen den Fokus auf die Charaktere legt. Man braucht drei außerordentliche Darsteller, um einer solch reizarmen Geschichte Tiefe zu verleihen und Shelton hat sie hier ohne Frage gefunden.

      Mark Duplass verleiht seinem Charakter selbst in seinen zynischsten Momenten Zerbrechlichkeit und Emily Blunts komödiantisches Timing ist wie immer punktgenau. Rosemarie DeWitt hingegen ist die heimliche Heldin des Filmes. Ihre Hannah ist ein Mensch, der nach außen manchmal ein wenig schroff und nie um eine Antwort verlegen wirken kann, aber in ihren klarsten Momenten braucht sie ihre kleinere Schwester noch viel mehr, als diese sie.

      Um keine Missverständnisse entstehen zu lassen - in diesem Film wird viel geredet. Aber es geht nicht immer um die Dinge, die auf den Tisch gepackt werden. Vielmehr wabern zwischen den Dreien unausgesprochene Geheimnisse, die dank der präzisen Schauspielleistung auch den emotional verkapselten Zuschauer erreichen werden. Der Film hat seine besten Momente in den ernsten Situationen, die dank des Dialoges nicht ins Dramatische abschweifen.

      Lynn Shelton hat in der Zwischenzeit Regie gefühlt bei solch renommierten Serien wie „Mad Men“ und „New Girl“. Es nicht verwunderlich, dass sich die Branche nach der Regisseurin umdreht, denn auch mit „Your Sister‘s Sister“ hat sie einen bemerkenswerten Film geschaffen, der ihrer Handschrift treu bleibt.

      Fazit: "Your Sister´s Sister" ist ein amüsanter Film, der vor allem durch seine leichtfüßigen Dialoge und bemerkenswerten schauspielerischen Leistungen hängenbleibt.
    2. Ein etwas unentschlossen zwischen heiterer und dramatischer Note schwankendes Erotik- und Geschwisterdrama, unabhängig produziertes amerikanisches Kino, mit eigentlich nur drei Darstellern, einem Raum und jeder Menge unterdrückter Gefühle und unangenehmer Wahrheiten, die sich unter Alkoholeinfluss und in häufig improvisiert wirkenden Konfrontationen Bahn brechen. Schauspielerin Lynn Shelton („Humpday„) inszenierte, Emily Blunt („Der Teufel trägt Prada„) ist der Star.

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