Filmhandlung und Hintergrund

Pilotfilm, der Abenteuer, Action und Romantik bietet: Der kurzweilige Genre-Mix hat fraglos Serienpotenzial.

David und Philipp arbeiten für einen Kurierdienst, der auf die Zustellung brisanter Ware spezialisiert ist. Als die Tochter einer Wissenschaftlerin in Mexiko entführt wird, fordern die Kidnapper als Lösegeld ein Maya-Relikt. Kaum haben die Partner die kostbare Fracht in Empfang genommen, wird Philipp ermordet und die Himmelsscheibe gestohlen. Verblüfft stellt David fest, dass die Mutter des Mädchens seine Jugendliebe Corinna ist. Gemeinsam jagen sie die Entführer quer durch Mexiko.

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    Kritikerrezensionen

    • World Express - Atemlos durch Mexiko: Pilotfilm, der Abenteuer, Action und Romantik bietet: Der kurzweilige Genre-Mix hat fraglos Serienpotenzial.

      Die beiden haben sich gesucht und gefunden; allerdings ist das bereits zwanzig Jahre her. Trotzdem müssen David und Corinna jetzt gemeinsam das größte Abenteuer ihres Lebens bestehen, schließlich schwebt ihre gemeinsame Tochter in größter Gefahr.

      David hatte bislang jedoch gar keine Ahnung, dass er Vater ist. Das macht die Sache nicht gerade leichter. Erschwerend kommt hinzu, dass sich das Paar vor knapp zwei Jahrzehnten im Streit getrennt hat.

      Diese Konstellation ist die perfekte Voraussetzung für einen Stoff, bei dem die Autoren Roland Heep und Frank Koopmann Abenteuer und Romantik mit einem guten Schuss Humor würzen. Mindestens so wichtig wie die erzählerischen Zutaten ist allerdings die Besetzung. Marco Girnth („Soko Leipzig“) ist genau der richtige Darsteller für die männliche Hauptrolle, die ihm ohnehin auf den Leib geschrieben worden ist: Bei der Produktionsfirma UFA hatte man schon vor Jahren die Idee, mit Girnth einen Abenteuerfilm zu drehen. Nach fünfzig Castingterminen fand man endlich auch die Frau an seiner Seite, und sie ist die eigentliche Überraschung des Films: Sarah Maria Besgen macht ihre Sache ganz vorzüglich und versieht die Archäologin Corinna mit einer reizvollen Mischung aus Schönheit, Klugheit und Selbstbewusstsein. Dass die Schauspielerin kürzlich 32 Jahre alt geworden und damit entschieden zu jung ist, um eine 19jährige Tochter zu haben, muss man einfach ignorieren.

      Das gelingt auch deshalb, weil es in „World Express“ Schlag auf Schlag geht. David bildet mit seinem Freund und Partner Philipp (Jochen Nickel) ein Team: Beide arbeiten für einen Kurierdienst, der immer dann beauftragt wird, wenn brisante Dokumente oder Lösegeld zugestellt werden sollen. Deshalb begegnen sich David und Corinna überhaupt: Die Wissenschaftlerin ist zu Gast im archäologischen Museum in Mexiko City, als ihre Tochter entführt wird. Die Gangster fordern eine Himmelsscheibe, die bei richtiger Betrachtung verrät, wo der sagenumwobene fünfte Codex der Maya verborgen ist. Kaum haben die Partner ihre kostbare Fracht in Empfang genommen, wird Philipp ermordet und die Scheibe gestohlen. Gemeinsam mit Corinna verfolgt David die Gangster durch halb Mexiko, bis es schließlich in einer Ruinenstadt zum fesselnden Finale kommt.

      Auch wenn man allzu bald ahnt, wer als Drahtzieher hinter dem Komplott steckt: Der Spannung des Films tut das keinerlei Abbruch, zumal der Brite Robert del Maestro die Inszenierung des Drehbuchs immer wieder mit einem guten Schuss Ironie versieht. Girnth und Besgen bilden ohnehin ein prima Gespann, und dann ist da ja noch der geheimnisvolle Mann im Hintergrund, der undurchsichtige Chef (Klaus J. Behrendt) des Kurierdienstes. Der flotte Schnitt und die dynamische Musik sorgen für viel Kurzweil, und auch die exotischen Schauplätze haben großen Anteil daran, dass „World Express“ unbedingt fortgesetzt werden sollte. Die ersten Drehbücher sind schon fertig. tpg.

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