Filmhandlung und Hintergrund

In bester Truffaut-Manier erzählte Dreiecksgeschichte von Vielfilmer Michael Winterbottom.

Rosie und Vincent sind seit fünf Jahren glücklich verheiratet, nur der Nachwuchs fehlt. Sie arbeiten hart daran, doch das tut ihrer Beziehung nicht sehr gut. Als Rosies Urlaubsflirt und langjähriger Brieffreund Benoit auftaucht, sich im Gästezimmer einnistet und versucht ihre Beziehung aufzufrischen, sucht Vincent Trost bei einer anderen.

Rosie und Vincent sind seit fünf Jahren glücklich verheiratet. Nur der Nachwuchs, der ihre Beziehung perfekt machen würde, will sich einfach nicht einstellen. Sie probieren alles Mögliche aus, doch je intensiver sie sich mit der ausbleibenden Schwangerschaft beschäftigen, desto extremer wird ihre Partnerschaft belastet. Da taucht Benoit, Rosies Urlaubsflirt und langjähriger Brieffreund, auf, nistet sich im Gästezimmer ein und versucht, die alte Beziehung aufzufrischen. Eifersüchtig auf den Nebenbuhler, sucht Vincent Trost bei einer anderen.

Rosie und Vincent sind glücklich, aber der Wunsch nach Nachwuchs belastet allmählich ihre Beziehung. Da taucht auch noch Rosies Urlaubsflirt auf und nistet sich im Gästezimmer ein. Tragikomische und intelligente Dreiecksgeschichte, zugleich eine Studie eines Ehepaares mit unerfülltem Kinderwunsch.

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Kritikerrezensionen

  • With or Without You: In bester Truffaut-Manier erzählte Dreiecksgeschichte von Vielfilmer Michael Winterbottom.

    Nicht neu, aber von Michael Winterbottom in bester Truffaut-Tradition neu erzählt, die Geschichte einer Frau zwischen zwei Männern. Das klassische Love-Triangle mit Christopher Eccleston, Dervla Kirwan und Yvan Attal verbindet bei dieser stimmigen Betrachtung über den Unterschied von Liebesalltag und Liebesträumen souverän Herz, Hirn und Humor.

    Michael Winterbottom gehört zu den fleißigsten Regisseuren Großbritanniens, überrascht mit einem weiten Spektrum an Themen: Vom Lesbierinnen-Drama „Butterfly Kiss“, über das „period piece“ „Jude“, dem Kriegs-Thriller „Welcome to Sarajevo“ bis zum familiären Mikrokosmos in „Wonderland“. Sein neues Werk konzentriert sich auf die Beziehung eines Paares in Belfast, ohne wie üblich den politischen Konflikt zu problematisieren. Rosie und Vincent sind seit fünf Jahren glücklich verheiratet, nur der Nachwuchs fehlt. Also heißt es weg mit den Kondomen und Kinderzimmer einrichten. Doch Lieben nach Fruchtbarkeitsphasen zerstört die Liebe, Sex nach Plan die Lust, auch die Schwangerschaft bleibt aus. Zu allem Unglück taucht wie aus dem Nichts Gefahr in Gestalt des putzigen Franzosen Benoît auf, Rosies Urlaubsflirt und Brieffreund aus romantischen Teenie-Tagen. Der Charmebolzen richtet sich gemütlich im Gästezimmer ein und umturtelt die Ehefrau, während der Gatte kurzfristig Trost bei einer anderen sucht. Die Beziehung steht auf der Kippe, eine Entscheidung steht an.

    Mit leichter Hand inszeniert der Engländer diese heiter-melancholische „Ménage à trois“ und weckt in manchen intensiven Momenten Assoziationen an François Truffauts „Jules et Jim“. Gleichzeitig präsentiert er das sensible Porträt einer jungen Frau am Wendepunkt ihres Lebens, die mit Wehmut auf ihre unbeschwerte Jugend zurückblickt und erkennt, daß sie als 30-Jährige Verantwortung übernehmen muß. Die Charaktere, die unter der Diskrepanz von Wunsch und Wirklichkeit leiden, sind in ihrer emotionalen Unsicherheit durchweg sympathisch gezeichnet, Benoît als „typischer“ Franzose in einigen Szenen jedoch etwas überzeichnet. Nicht jeder Poilu muß unbedingt ein Verführer sein! Gelungen die Kombination aus intelligenter Komödie, einer sanften Dosis Herzschmerz und irischer Bodenständigkeit. Allerdings ist „With or Without you“ von Bildgestaltung und narrativer Struktur her weniger ein Film für die große Leinwand als ein ordentliches TV-Movie. Das sollte die Anhänger des englischen Kinos aber nicht sonderlich stören. mk.

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