Filmhandlung und Hintergrund

Der Satiriker Bruno Jonas versucht sich erstmals an einem Kinofilm: Am Beispiel der zwei Freunde läßt er die letzten 30 Jahre Deutschland Revue passieren. Wenn einem dabei die eine oder andere Einzelheit aus den Nachrichten auffallend bekannt vorkommt, so liegt das sicher in der Absicht des Autors.

Unterschiedlicher als Ulli und Willi können Freunde nicht sein. Während Willi sich mit Ellenbogeneinsatz auf der politischen Bühne Gehör verschafft, wird Ulli, der auf ein Lehramt studiert, von der Studentenbewegung vereinnahmt. Nach Abschluß des Studiums sorgt der Verfassungsschutz dafür, daß Ulli niemals praktizieren wird. Aber Willi erweist sich als guter Freund…

Freunde fürs Leben, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Ulli, der schüchterne Herzensbrecher, und Ladies-Man Willi Steiger, der handfest zur Sache geht. Während Steiger die große Parteikarriere macht, muß Ulli auf dem dornigen Selbstfindungsweg durch die Instanzen alle Kommunen-Umwege gehen, hat Pech bei den Frauen und kann seinen Willi nicht vor dem schlimmsten schützen. Der reine Tor, inzwischen dank Protektion bei einem TV-Sender gelandet, versteht nicht, daß die Welt vor den Erfolg die Blindheit im Detail gesetzt hat. Sein Verrat an Willi ist von reinem Herzen bestimmt, und als der korrupte Freund in der Badewanne für seine Sünden büßen muß, erfährt Ulli dies mit naivem (Un)-Verständnis.

Recht pfiffiger, wenn auch vorhersehbar konstruierter Kinoerstling des Kabarettisten Bruno Jonas, der einen ebenso witzigen wie bitterbösen Bilderbogen über die Befindlichkeiten der 68er-Generation liefert.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Satiriker Bruno Jonas versucht sich erstmals an einem Kinofilm: Am Beispiel der zwei Freunde läßt er die letzten 30 Jahre Deutschland Revue passieren. Wenn einem dabei die eine oder andere Einzelheit aus den Nachrichten auffallend bekannt vorkommt, so liegt das sicher in der Absicht des Autors.

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