Wilsberg: Ausgegraben

  1. Ø 5
   2005
Wilsberg: Ausgegraben Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Wilsberg: Ausgegraben: Wilsberg bekommt nach Manni einen neuen Side-Kick: den Steuerprüfer Talkötter, der sich eigentlich durch die undurchsichtigen Finanzen des Privatdetektivs schnüffeln will.

Weil Kumpel Manni versetzt worden ist, steht Georg Wilsberg, Münsters kriminalistisches Genie, jetzt ohne Fahrer da. Zu allem Überfluss beschert ihm das Schicksal auch noch eine Betriebsprüfung. Als eine Liebhaberin keltischen Schmucks ermordet wird, entpuppt sich allerdings ausgerechnet der Störenfried vom Finanzamt als unschätzbare Hilfe. Auch er kann jedoch nicht verhindern, dass Wilsbergs Patenkind als vermeintliche Zeugin bei gleich zwei Anschlägen schwer verletzt wird.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Seit 1998 ist Wilsberg schon Kult. Gerade in diesem Jahr aber hat der zwar stets um Bargeld und einen fahrbaren Untersatz, nie jedoch um eine Ausrede verlegene Privatdetektiv mit dem Dackelblick einen regelrechten Boom erlebt: Die folge „Schuld und Sünde“ hatte über 7,2 Millionen Zuschauer.

    Heimliches Herzstück der Krimis aus Münster war Heinrich Schafmeister. Doch der Schauspieler, der so herrlich zerknrischt drienblicken kann, ist ausgestiegen: Weil Kumpel Manni versetzt worden ist, steht Georg Wilsberg, Münsters kriminalistisches Genie, jetzt ohne Fahrer da. Zu allem Überfluss beschert ihm das Schicksal auch noch eine Betriebsprüfung. Als eine Liebhaberin keltischen Schmucks ermordet wird, entpuppt sich allerdings ausgerechnet der Störenfried vom Finanzamt als unschätzbare Hilfe. Auch er kann allerdings nicht verhindern, dass Wilsbergs Patenkind als vermeintliche Zeugin bei gleich zwei Anschlägen schwer verletzt wird.

    Oliver Korittke wird Schafmeisters Sympathiewerte wohl kaum erreichen. Sehenswert ist seine Verkörperung des korrekten Betriebsprüfers mit dem hübschen Namen Ekki Talkötter und dem Faible für Kriminalromane trotzdem, weil Korittke dem scheinbar furztrockenen Buchprüfer immer wieder unerwartete Seiten abgewinnt. Und selbst wenn man früh ahnt, dass auch dieser Mord an einer Liebhaberin keltischen Kunsthandwerks wieder mal ein Verbrechen aus Leidenschaft ist: Die Geschichte hat dennoch ihren Reiz, weil Autor Timo Berndt die Rolle der jungen Alex (Ina Paule Klink) merklich ausgebaut hat. Sonst zumeist bloß schnippische Stichwortgeberin, sorgt Alex diesmal auch für die dramatischen Momente. Peter F. Bringmann inszeniert den Krimi mit der für die Reihe typischen sympathischen Unaufgeregtheit, lässt aber auch zu, dass sich die Nebendarsteller allzu lautstark profilieren wollen. tpg.

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