Willkommen im Krieg

Filmhandlung und Hintergrund

Seit deutsche Soldaten regelmäßig im Ausland eingesetzt werden, ist Krieg immer wieder ein Thema für TV-Dramen. Komisch geht es dabei selten zu. Insofern ist „Willkommen im Krieg“ fast ein Tabubruch, denn der Film ist eine Komödie. Die Handlung dieser Produktion von Ninety Minute Film auf das junge ProSieben-Publikum zugeschnitten und hat einige entsprechend deftige Scherze zu bieten, aber die Botschaft ist trotzdem...

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Kritikerrezensionen

  • Seit deutsche Soldaten regelmäßig im Ausland eingesetzt werden, ist Krieg immer wieder ein Thema für TV-Dramen. Komisch geht es dabei selten zu. Insofern ist „Willkommen im Krieg“ fast ein Tabubruch, denn der Film ist eine Komödie.

    Die Handlung dieser Produktion von Ninety Minute Film auf das junge ProSieben-Publikum zugeschnitten und hat einige entsprechend deftige Scherze zu bieten, aber die Botschaft ist trotzdem klar: Man kann nicht erwarten, dass es völlig folgenlos bleibt, wenn eine Armee in das Land einer völlig fremden Kultur eindringt; selbst wenn der Einsatz mit den besten Absichten geschieht. Für diese Erkenntnis zahlt der Held der Geschichte allerdings einen hohen Preis. Dabei hat Martin (Constantin von Jascheroff) keinerlei Ahnung, was er da überhaupt macht, denn er hat das Soldatsein nie gelernt: Weil sein bester Freund gerade Papa wird und für die Bundeswehr ohnehin viel zu sensibel ist, nimmt Martin kurzerhand seine Stelle ein und lässt sich nach Nordafrika fliegen. Dank ausgiebiger Kriegsspiele an der Konsole fühlt er sich bestens gerüstet.

    Natürlich gibt es die für Kriegskomödien unverzichtbaren Klischeefiguren (Buch: Christian Pötschke). Trotzdem nutzt Regisseur Oliver Schmitz die Bundeswehr nur als Mittel zum Zweck, denn zentrales Motiv ist das Erwachsenwerden eines jungen Mannes, für den das Leben bislang bloß ein großer Spaß war. Als sich Martin für das chronisch unterversorgte örtliche Krankenhaus engagiert, tut er das nur, um Sanitäterin Nina (Jessica Richter) zu beeindrucken. Ausgerechnet sein größter Coup erweist sich allerdings als furchtbarer Fehler: Es gelingt ihm zwar, die Amerikaner zu überreden, Medikamente und Ausrüstung zu liefern; aber er hat nicht bedacht, dass die Einheimischen das Auftauchen der Armeelaster als pure Provokation empfinden könnten. Es kommt zum bewaffneten Konflikt, doch Martin und seine Freunde sollen nicht etwa das Krankenhaus beschützen, sondern eine völlig sinnlose Brücke verteidigen.

    Die Verbeugung vor dem bekanntesten deutschen Antikriegsfilm, „Die Brücke“ von Bernward Wicki (1959), ist offenkundig, doch noch größer sollen die Parallelen zu Robert Altmans Film „MASH“ (1970) und der darauf basierenden gleichnamigen TV-Serie sein. Das Ideal ist natürlich kaum zu erreichen, aber schon allein die Absicht ist aller Ehren wert, und dank diverser absurder Momente und running gags kommt der Film den Vorbildern des öfteren recht nahe. Ausgezeichnet und äußerst treffend ist nicht zuletzt auch die Besetzung (Hannes Jaenicke, Michael Lott, Wilson Gonzalez Ochsenknecht). Gerade Constantin von Jascheroff verkörpert die Entwicklung des charmanten Großmauls sehr glaubwürdig. tpg.

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