Willi und die Wunder dieser Welt

  1. Ø 5
   2008

Willi und die Wunder dieser Welt: Kinoversion der beliebten BR-Fernsehwissenssendung "Willi will's wissen".

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Filmhandlung und Hintergrund

Willi und die Wunder dieser Welt: Kinoversion der beliebten BR-Fernsehwissenssendung "Willi will's wissen".

Als die hochbetagte Weltenbummlerin Frau Klinger stirbt, packt Willi seine Koffer. Denn er hat ihr versprochen, Sahara-Sand mitzubringen und außerdem reizt ihn sowieso die Ferne. Also zieht er los zu den Tuareg und ihren Kamelen, aber lange hält es ihn nicht in der Wüste. Deshalb fügt er gleich noch eine ganze Weltreise an, die ihn nicht nur zu schwergewichtigen Eisbären und hungrigen Krokodilen führt, sondern auch in die Millionenmetropole Tokio.

Kinder-TV-Star Willi Weitzel knüpft an sein jahrelang erfolgreiches Konzept an und erklärt jungen Zuschauern im Stil von „Die Sendung mit der Maus“ die Wunder dieser Welt. Seine lehrreiche Reise zu außergewöhnlichen und exotischen Lebensräumen lädt ein zum mitfiebern und mitlachen.

Wie schon in der BR-Kindersendung „Willi will’s wissen“ geht Reporter Willi Weitzel auch in der Kinofassung des Formats allerhand Fragen nach. Geht es allerdings in der TV-Version in bester „Sendung mit der Maus“-Tradition vor allem um die alltäglichen Problem, nimmt sich Willi fürs Kino eine Reise um die Welt vor. Inhaltlicher Aufhänger für seinen Trip ist sein Versprechen an eine inzwischen verstorbene Freundin, ihr eine Handvoll Sahara-Sand mitzubringen.

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Kritikerrezensionen

  • Mit viel Humor, traumhaften Bildern und kunterbuntem Infotainment reüssiert das beliebte BR-Kindermagazin „Willi will’s wissen“ nun auch auf der großen Leinwand.

    Dass erfolgreiche (Kinder-)Serien irgendwann einmal für die Leinwand adaptiert werden, ist ja inzwischen gang und gäbe. Dass man allerdings so genannte Wissensmagazine fürs Kino aufbereitet, ist doch ziemlich neu. Aber es ist nicht etwa die traditionsreiche „Sendung mit der Maus“, die das Rennen gemacht hat, sondern das BR-Format „Willi will’s wissen“. Wie seit 2002 im Fernsehen erfolgreich praktiziert, geht der neugierige Reporter Willi Weitzel nun auch in „Willi und die Wunder dieser Welt“ auf Entdeckungsreise. Und weil man schließlich im Kino ist, geht es gleich einmal rund um den Globus, von Europa nach Australien über Kanada nach Japan und von Afrika wieder zurück nach Hause. Das Ganze wird in einem Affentempo von 78 Minuten absolviert. Deshalb bleibt so manche Wissensvermittlung auf der Strecke, dafür dominieren imposante Naturaufnahmen und einige wirklich gelungene humoristische Einlagen. Was in erster Linie Willi selbst zu verdanken ist. Er wird seiner Funktion als sympathische, freundliche, manchmal schusselige und für jeden Scherz zu habende Leitfigur in jeder Hinsicht gerecht. Ihm glaubt man die Angst vor zugegeben etwas klein geratenen Krokodilen, wenn er in einem australischen Schlammloch an ihnen vorbeiwaten muss. Und wenn er dann nachts direkt in seine Hand-Kamera spricht und durch den Dschungel irrt, dann hat das schon fast etwas von einer Parodie auf „The Blair Witch Project“.

    Vor allem die Natur hat Willi, der wie ein kleines staunendes Kind durch die Gegend stapft, in seinem ersten Kinoabenteuer im Visier. Dabei unterhält er sich mit Ameisenexperten ebenso wie mit Eisbärenspezialisten, macht mit einem zauberhaft süßen Babyflughund ebenso Bekanntschaft wie mit der Megalopolis Tokio, übrigens der einzige Abschnitt, in dem es nicht um Fauna und Flora geht. Zusammengehalten wird die Geschichte durch eine anrührende Rahmenhandlung: Willi hat einer alten Freundin, die inzwischen verstorben ist, versprochen, ihr eine Handvoll Sahara-Sand von seiner Reise mitzubringen, was er natürlich ebenso einhält wie der Film selbst eine ganze Reihe von Vorgaben, die vom modernen Kino verlangt werden: Einen klaren, leicht verständlichen Plot, einen Charakter, mit dem man sich gern identifiziert, wunderbare Schauplätze, große bombastische Musik und die entsprechenden Bilder. lasso.

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