Wilder Zauber

  1. Ø 0
   1995
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Filmhandlung und Hintergrund

Kurz vor ihrer arrangierten Hochzeit mit einem skrupellosen Politiker flieht die Hobbyzauberin Myra in Richtung Mexiko, wo sie die legendären Stätten indianischer Magie aufsuchen will. Verfolgt wird sie von dem Privatdetektiv Ross, der zwar im Auftrag ihres Ex-Bräutigams unterwegs ist, jedoch bald dem magischen Charme Myras erliegt.

1950: Cliff Wyatt, ein reicher Industrieller, hat das Zeug zum US-Präsidenten. Sein einziges Handicap: Er ist nicht verheiratet. Wyatt begibt sich auf die Suche und findet Myra Shumway, eine jungfräuliche Waise mit einem Hang zur Magie. Myra geht auf sein Angebot ein, muß jedoch kurz darauf voller Entsetzten miterleben, wie Cliff ihren über alles geliebten Lehrmeister erschießt. Mit belastenden Fotos in der Tasche flieht sie nach Mexiko, doch Wyatt bleibt ihr auf den Fersen.

Auf der Flucht vor ihrem skrupellosen zukünftigen Bräutigam wird die Hobbyzauberin Myra vom Privatdetektiv Ross verfolgt, der jedoch bald ihrem Charme erliegt. Eigenwilliges Filmvergnügen mit Bridget Fonda.

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Kritikerrezensionen

  • Mit einer wilden Mischung aus Mystik-Thriller, Fantasyfilm, Road Movie, romantischer Liebesgeschichte und absurder Komödie macht Clare Peploe auf sich aufmerksam. Peploe, die seit den achtziger Jahren ab und an einen Film dreht – unter anderem auch den 1987 mit der Silbernen Muschel von San Sebastian ausgezeichneten „High Season“ -, hat in Bridget Fonda („Weiblich, ledig, jung sucht…“) und dem Australier Russell Crowe zwei der vielversprechendsten internationalen Jungmimen für die Hauptrollen zur Verfügung. Globetrotterin Clare Peploe, die mit ihrem Ehemann Bernardo Bertolucci in London lebt, entführt den Betrachter mit „Wilder Zauber“ in das Los Angeles des Jahres 1950. Dort steht die Eheschließung zwischen Myra Shumway (Bridget Fonda), der hübschen Assistentin eines Zauberkünstlers, und Cliff Wyatt (D.W. Moffett), einem angehenden Politiker, bevor. Nachdem jedoch Myras Lehrmeister durch Wyatts Hand das Leben lassen muß, flüchtet die Braut, die das tragische Ereignis rein zufällig fotografiert hat, Richtung Mexiko. Dort lernt Myra nicht nur ihre eigenen magischen Fähigkeiten, sondern auch seltsame Gestalten kennen. Außerdem weicht ihr der US-Reporter Alex Ross (Russell Crowe) nicht mehr von der Seite. Als Myra sich schließlich in ihren hartnäckigen Begleiter verliebt, muß sie erfahren, daß dieser von ihrem Bräutigam als Beschatter angeheuert wurde. Denn Wyatt ist nach wie vor auf seine zukünftige Frau und vor allem das seiner Karriere nicht gerade dienliche Beweisfoto scharf. So verworren wie die Story, so verwirrend ist auch die Inszenierung von Peploe, die für „Wilder Zauber“ den Kriminalroman „Blondine unter Banditen“ von James Hadley Chase adaptierte. Da werden ohne ersichtlichen Grund Darsteller in Doppelrollen gezwängt, Handlungsstränge angedacht und nicht weitergeführt und absurde Tricks gezeigt, bei denen Männer in Bratwürste verwandelt oder knallrote Plastikherzen das Klo heruntergespült werden. In kunterbunt zusammengewürfelter Reihenfolge wechseln sich komische mit romantischen Momenten, gefährliche mit gefühlvollen Szenarien sowie übersinnliche mit sinnlosen Elementen ab, ohne daß dabei auch nur ein Ansatz von Struktur dahinter zu entdecken zu wäre. Die ansprechende Fotografie, die aufwendige Ausstattung und das Spiel von Bridget Fonda, die zumindest einen Hauch von sanft-erotischer Magie zu versprühen in der Lage ist, könnten trotzdem dafür sorgen, daß sich ein an eigenwilligen Kunstwerken interessiertes Publikum für diesen wahrlich „wilden Zauber“ begeistern wird. lasso.

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