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Wie Licht schmeckt

Kinostart: 06.07.2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Coming-of-Age-Drama um einen Jungen, dem eine Blinde das Sehen lehrt.

Dem gerade vierzehn gewordenen Lukas (Leo Zirner) fällt zu Hause die Decke auf den Kopf. Zur Feier des Tages möchte er ein paar Tage wie ein Tramp durch seine Heimatstadt München stromern und neue Erfahrungen sammeln. Von letzteren vermittelt ihm dabei unter anderem die blinde Kellnerin Sonja (Anya Deubel) jede Menge, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Ihr will er jenes Licht zeigen, das man schmecken kann.

Moderne Großstadtpoesie zur richtigen Jahreszeit, frei nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Friedrich Ani.

Zu seinem 14. Geburtstag macht sich Lukas ein besonderes Geschenk: Er haut drei Tage von zu Hause ab und streunt durch die Straßen von München. Dabei lernt er ein älteres, blindes Mädchen kennen, in das er sich auf Anhieb verliebt. Sie lehrt ihn, mit geschlossenen Augen zu sehen. Erfahrener kehrt er nach Hause zurück.

Zu seinem 14. Geburtstag macht sich Lukas ein besonderes Geschenk: Er haut drei Tage von zu Hause ab und streunt ziellos durch die Straßen von München, um neue Eindrücke zu sammeln. Dabei lernt er die 17-jährige blinde Sonja kennen, in das er sich auf Anhieb verliebt. Mit ihr begibt er sich auf eine ungewöhnliche und poetische Reise durch die Isarmetropole. Sie, die in einer - wie er glaubt - dunklen Welt lebt, öffnet ihm Augen für die kleinen Schönheiten abseits ausgetretener Pfade.

Der 14-jährige Lukas haut für drei Tage von zu Hause ab und verliebt sich in den Straßen von München in die 17-jährige blinde Sonja. Mit dem stimmungsvollen Coming-of-Age-Drama gab Maurus vom Scheidt 2005 sein Regiedebüt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wie Licht schmeckt: Coming-of-Age-Drama um einen Jungen, dem eine Blinde das Sehen lehrt.

    Zu seinem 14. Geburtstag macht sich ein Junge ein besonderes Geschenk: Er haut drei Tage von zu Hause ab und lernt in München ein blindes Mädchen kennen, das ihn lehrt, mit geschlossenen Augen zu sehen.

    Mal ohne Ziel durch die Straßen seiner Heimatstadt ziehen, einfach nur zu gucken, Eindrücke sammeln, vielleicht ein Abenteuer erleben. Das nimmt sich Außenseiter Lukas vor, der mit seinem Interesse an „Warten auf Godot“ für die Mitschüler als „uncool“ gilt. Schon am ersten Tag trifft er die 17jährige blinde Sonja und verknallt sich in sie. Mit ihr begibt er sich auf eine ungewöhnliche und poetische Reise durch die Isarmetropole. Sie, die in einer - wie er glaubt - dunklen Welt lebt, öffnet ihm Augen für die kleinen Schönheiten abseits ausgetretener Pfade. Nach dem titelgebenden Jugendroman von Friedrich Ani entwirft Maurus vom Scheidt das Universum eines Heranwachsenden, der mit seinen Unsicherheiten, diffusen Emotionen und Sehnsüchten allein gelassen wird und mit den Widrigkeiten der Realität kämpft - den Eltern, zu denen er kaum noch Zugang findet, dem Großvater, der ihm zum Geburtstag aus Bequemlichkeit Geld schenkt, den Klassenkameradinnen, die ihn todlangweilig finden. Erst die Begegnung mit der selbstbewussten Sonja reißt ihn aus der Lethargie, gibt ihm die Lust an der Fantasie zurück. Auf einmal macht es Spaß, sich mit wildfremden Aussteigern anzufreunden oder sich vom Rhythmus der Stadt mitreißen zu lassen, den vielfältigen Geräuschen zu lauschen. Auch wenn ihn die starken Gefühle für und die Verführungskünste des Mädchens überwältigen und überfordern, er sie in seiner ungelenken Art verstört und erkennen muss, dass nichts von Dauer ist, kehrt er nach diesem Ausflug auf unbekanntes Terrain ein bisschen erwachsener zur Familie zurück. Er hat leben gelernt. Und eines kann ihm niemand nehmen, diesen einzigartigen Moment, wo die beiden Kids im Abendsonnenlicht auf Münchens Prachtstraße, der Maximilianstraße, stehen und mit all ihren Sinnen genießen „Wie Licht schmeckt“. mk.

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