Wie durch ein Wunder

   Kinostart: 07.10.2010
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Filmhandlung und Hintergrund

Romantisches Drama mit Zac Efron als ehemaliger Highschool-Star, der nach dem Unfalltod des jüngeren Bruders sein Leben einem Toten widmet.

Charlie und Sam St. Cloud sind nicht nur beim Segeln ein Dreamteam. Charlie kümmert sich rührend um den jüngeren Bruder - auch, als dieser nach einem Autounfall sterben muss. Tag für Tag spielt Charlie nach Sonnenuntergang mit Sams Geist Baseball. So findet er selbst nie ins Leben zurück, Sam aber auch nicht den letzten Weg, den seine Seele gehen muss. Fünf Jahre nach dem Unfall verliebt sich Charlie in die Seglerin Tess. Sie wird der Schlüssel für eine Entwicklung, die Charlie vor seine schwerste Entscheidung stellt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. „Wie durch ein Wunder“ ist ein romantisches Drama, das zwischen irdischem Leben und jenseitigen Welten angesiedelt ist. Zac Efron spielt die Hauptrolle des Charlie St. Cloud, der mit seinem toten Bruder in Kontakt bleibt, in dieser stimmungsvollen Adaption des gleichnamigen Romans von Ben Sherwood. Der Film von Regisseur Burr Steers hält so manche Überraschung bereit, indem die Realität auf einmal wie ein Traum aussieht und die Grenzen zwischen beiden Welten verschwimmen, um schließlich neu gezogen zu werden.

      Der Film beginnt mit einer rasant geschnittenen, spannenden Segelregatta, die Charlie mit tollkühnem Einsatz gemeinsam mit dem kleinen Bruder Sam gewinnt. Charlie und Sam, der von Charlie Tahan gespielt wird, sind keine reichen Kids, doch das sportliche Talent Charlies bringt ihm Ruhm und Ehre in dem Ort an der Pazifikküste ein und ein Stipendium für die Elite-Uni Stanford. Die Mädchen schenken dem attraktiven jungen Mann bewundernde Blicke. Doch sein größter Fan ist der kleine Bruder Sam, dem er auch den Vater ersetzt. Als beide nach dem schrecklichen Autounfall zwischen Leben und Tod schweben, verspricht Charlie dem Bruder, ihn nie zu verlassen. Der Rettungssanitäter, den Ray Liotta spielt, schafft es, Charlie ins Leben zurückzuholen, Sam aber stirbt.

      Doch schon am Tag von Sams Beerdigung beginnt Charlie, den Bruder wiederzutreffen. Im Wald üben sie Baseballwürfe und Sam wird nebenbei zum Vertrauten Charlies, der ihm eines Tages von Tess erzählt. Doch als Tess, gespielt von Amanda Crew, ihrem neuen Freund einmal neugierig in den Wald folgt, um zu sehen, wohin er täglich bei Sonnenuntergang läuft, verscheucht sie mit ihrer Anwesenheit Sam. Charlie will das nicht zulassen. Die kurze Romanze der beiden wird jäh unterbrochen, als Tess beim Segeln in einen Sturm gerät und ihr Boot tagelang vermisst wird. Die Suchmannschaften geben schon auf, aber Charlie glaubt, dass Tess noch lebt und fährt selbst hinaus aufs Meer.

      Zac Efron spielt die ernste Rolle in diesem Film glaubwürdig und ohne übertriebene Emotionen. Die Handlung hat, ob am Friedhof oder im Wald, keinen großen Hang zur Eile, und so gibt es Nebenhandlungen oder nachdenkliche Szenen, die den Erzählfluss eher bremsen. Auch sonst entwickelt die Geschichte mit Charlies Fähigkeit, den geliebten toten Bruder zu sehen und zu sprechen, einen versponnenen Charakter. Und trotzdem wird sie nicht orientierungslos, sondern begründet die übersinnlichen Phänomene verständlich als Ausdruck von Charlies Seelenleben. Die melancholische Stimmung des Films passt zum Herbst. Zur Atmosphäre tragen auch die Aufnahmen des malerischen Hafenstädtchens und seiner naturbelassenen Umgebung positiv bei.

      Fazit: Versponnene Romantik mit einem Draht zum Jenseits und mit Zac Efron in einer ernsten Rolle.
    2. Wie durch ein Wunder: Romantisches Drama mit Zac Efron als ehemaliger Highschool-Star, der nach dem Unfalltod des jüngeren Bruders sein Leben einem Toten widmet.

      Für Zac Efron war die High School ein Musical, doch als Collegestipendiat mit traumatischen Erfahrungen wird es ernst für das Teenidol.

      In seinem Debüt „Igby“ warf Burr Steers einen skurril-unsentimentalen Blick auf das Erwachsenwerden, kreuzt in seiner dritten Regiearbeit aber im Fahrwasser von Nicholas Sparks, der Glück, Leid und romantische Sehnsucht zu vielen Hits verschnürte.

      Der Hauptunterschied zu Sparks ist die zentrale Bindung, die keine romantische, sondern eine familiäre ist, und der übernatürliche Aspekt, der hier ein Leben über den Tod hinaus verlängert.

      Bevor die im Namen vorgegebenen Wolken alles verdunkeln und er jahrelang selbstlos das Leben eines Heiligen führen wird, badet Charlie St. Cloud (Zac Efron) in der Sonne - geliebt von der Mutter, bewundert vom jüngeren Bruder Sam (Charlie Tahan) und belohnt von der Eliteuni Stanford, die dem Star-Segler eines Küstenortes im pazifischen Nordwesten der USA ein Stipendium verliehen hat. Ein Unfall, für den sich Charlie grundlos verantwortlich fühlt, beendet das Leben seines Bruders und fast auch das seine. Von Ray Liotta reanimiert, widmet Charlie sein geschenktes Leben einem Versprechen, das er der Seele des Bruders gegeben hat. Jeden Tag nach Sonnenuntergang wird er mit Sam Baseball spielen und dafür alle eigenen Wünsche wortwörtlich begraben. Fünf Jahre arbeitet die ehemalige Lichtgestalt auf dem Friedhof seines Heimatorts, verbringt die magische Stunde mit seinem Bruder, bis ihn eine schöne Seglerin (Amanda Crew) aus seiner Stasis zurück ins Leben holt.

      Bedächtig beleuchtet Steers Verfilmung eines Romans von Ben Sherwood eine enge Bruderbindung, in der die Mutter und damit Kim Basinger bis auf wenige Szenen ausgeblendet bleibt. Ob Charlie ein psychisches Problem oder tatsächlich die Fähigkeit hat, Seelen zu sehen, die ihren Weg nicht finden, lässt Steers nie im Unklaren. Ein Hauch von „Feld der Träume“ weht durch „Wie durch ein Wunder“, zeigt sich im Baseball, in der Besetzung Liottas (in Phil Alden Robinsons Klassiker selbst eine übernatürliche Erscheinung) und dem sentimentalen Grundton, der bei Steers durchaus auch Kontakt zum Kitsch aufnimmt. Als man spürt, dass neben dem Protagonisten auch die Story etwas Leben brauchen könnte, bekommt sie es, schlägt der malerisch fotografierte Film einen überraschenden Haken, der dem in jeder Szene präsenten Efron, dessen blaue Augen eine Hauptrolle spielen, nach dem etwas passiven, tränengestützten Opfergang die Rolle eines aktiven Helden zuweist. kob.
    3. „Wertvoll”

        Charlie gibt seinem kleinen Bruder Sam ein Versprechen: Jeden Abend wird er sich mit ihm treffen, um Baseball zu spielen. Und dieses Versprechen hält er - selbst als Sam bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt. Charlie will den Tod seines Bruders nicht akzeptieren und flüchtet sich, auch Jahre später noch, in seine eigene kleine Welt, in der es nur ihn und Sam gibt. Doch dann taucht Tess auf, die Charlies Leidenschaft für das Segeln teilt und sich in ihn verliebt. Jetzt muss Charlie sich entscheiden: Ein Leben mit Tess oder das Versprechen an Sam. Der Film von Burr Steers basiert auf dem Roman „The Death and Life of Charlie St. Cloud“ von Ben Sherwood. Hier werden zu gleichen Teilen Trauer und Hoffnung reflektiert. Der Film ist unaufgeregt, aber dennoch anrührend erzählt, die Darsteller überzeugen durchgängig, vor allem der kleine Charlie Tahan als Sam ist zauberhaft. Die wunderbaren Landschaftsaufnahmen, die überbordende Musik und die allesamt schönen Menschen laden zum Schwelgen ein. Ein romantisches Melodram und nicht nur für Zac Efron-Fans etwas für das Auge und das Herz.

        Jurybegründung:

        Die These, die Liebe sei stärker als der Tod, ist eine der wichtigsten Antriebsfedern von romantischen Erzählungen. Charlie St.Cloud, der junge Held dieses Films, ist nach einem Autounfall schon klinisch tot und verspricht in diesem Moment seinem ebenfalls sterbenden kleinen Bruder, jeden Tag zu einer bestimmten Stunde für ihn da zu sein.

        Charlie wird reanimiert und spielt von diesem Tag an mit seinem toten Bruder Baseball. Er trifft auch andere Menschen im Zwischenreich zwischen Leben und Tod und dadurch wird es ihm möglich, die junge Seglerin zu retten, mit der ihn eine zögerlich, zarte Liebe verbindet und die plötzlich auf See vermisst wird. Diese Romanze mit Elementen einer Geistergeschichte, die vom Regisseur nie schauerlich ausgemalt werden, sondern eher berühren als erschrecken sollen, ist stimmig inszeniert und setzt eher auf eine subtile Entwicklung der Charaktere als auf theatralische Szenen, die beim Publikum mit aller Macht auf die Tränendrüsen drücken sollen.

        Man merkt dem Film an, dass er auf einer soliden literarischen Vorlage basiert und deshalb in pointierten Szenen die Figuren auf der Leinwand lebendig werden lässt. So gewinnt der Film auch durch die kurzen Auftritte von Kim Basinger und Ray Liotta, die ihren Figuren eine Präsenz und Tiefe verleihen, durch die die Geschichte in entscheidenden Momenten einen entscheidenden Schub bekommt. Dadurch, dass der Film an der rauen Westküste der USA angesiedelt (und in Kanada gedreht) wurde, bekommt der Film auch durch das Ambiente einen elementaren, mystischen Unterton, den der Regisseur Burr Steers noch betont, indem er fast ausschließlich außen drehte und sowohl den Wald wie auch die See stimmungsvoll in Szene setzte. Aber die größte Trumpfkarte des durchgängig gut besetzten Films ist sicher Zac Efron in der Hauptrolle. Gerade indem er ganz natürlich und eher zurückhaltend agiert, wirkt er sympathisch und überzeugend als der romantische Held, dem die Herzen des weiblichen Zielpublikums sicher zufliegen werden.

        Dass es ihm und Steers gelingt, diese Geschichte, die sehr schnell lächerlich oder kitschig hätte wirken können, so stilsicher und berührend zu präsentieren, war entscheidend für die Vergabe des Prädikats.

        Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

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