Filmhandlung und Hintergrund

TV-Drama nach einer wahren Begebenheit: Am 30. August 1978 entführte ein DDR-Bürger ein polnisches Flugzeug auf einem Linienflug von Danzig nach Berlin-Schönefeld und zwang es zur Landung in Berlin-Tempelhof.

Alle Bilder und Videos zu Westflug - Entführung aus Liebe

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User ø 0,0
(0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimme)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Westflug - Entführung aus Liebe: TV-Drama nach einer wahren Begebenheit: Am 30. August 1978 entführte ein DDR-Bürger ein polnisches Flugzeug auf einem Linienflug von Danzig nach Berlin-Schönefeld und zwang es zur Landung in Berlin-Tempelhof.

    Die aufsehenerregendste Republikflucht in der Geschichte der deutschen Teilung wird von Monaco Film als Event-Movie für RTL ebenso spannend wie anrührend erzählt.

    Ostberlin 1978: Die Kellnerin Anja (Sophie von Kessel) hat ein Verhältnis mit dem westdeutschen Bauingenieur Michael (Oliver Mommsen). Als die Stasi ihnen auf die Schliche kommt und Anja jeglichen Kontakt zu Michael verbietet, planen sie mit Anjas Tochter Jule (Fee Benz) die Flucht in den Westen. Unterstützt werden sie von Jürgen (Henrik Duryn), Anjas eigenwilligem und freiheitsliebenden Kollegen, der insgeheim in sie verliebt ist. In Danzig wollen sie sich treffen und von da aus gemeinsam weiterreisen, doch dann wird Michael verhaftet. Anja, Jürgen und Jule sollen mit dem Flugzeug zurück nach Ostberlin gebracht werden, wo ihnen Gefängnis droht. Kurzerhand zwingt Jürgen mit einer (Spielzeug-)Pistole die Piloten, in Westberlin zu landen.

    Mit Hilfe der damals Beteiligten und weiteren Zeitzeugen rekonstruierte Monaco Film die Ereignisse des Sommers 1978, für das Drehbuch wurden Sylke Rene Mayer, die für Volker Schlöndorff das Script zu „Strajk – Die Heldin von Danzig“ lieferte, und Timo Berndt („Der Bibelcode“, „Max Schmeling“) verpflichtet. Krimi-Experte Thomas Jauch erzählt seinen 114 Minuten langen Film mit einem großen Gespür für die politischen und gesellschaftlichen Zustände und lotet die emotionalen Höhepunkte aus, ohne die Spannung aus den Augen zu verlieren; Kameramann Jan Fehse, mit dem Jauch schon wiederholt zusammenarbeitete, verpasst dem Film einen passend farbentsättigten und kontrastreichen Look. Die Hauptdarsteller Sophie von Kessel und Oliver Mommsen changieren glaubwürdig zwischen Verliebtheit und Verzweiflung, vermitteln aber auch die Wut über die Unmenschlichkeit des DDR-Regimes. Henrik Duryn („Der Lehrer“) gibt überzeugend einen charmanten Querkopf, der in mehrfacher Hinsicht über sich hinauswächst. In prägnanten Nebenrollen glänzen Filip Peeters und Thomas Sarbacher. Im Anschluss an den Film zeigt RTL flankierend die Dokumentation „Flucht in die Freiheit – Die Entführung von Flug LO 165“. sw.

News und Stories

Kommentare