Filmhandlung und Hintergrund

Turbulente Komödie mit Whoopi Goldberg als trickreicher Geschäftsfrau auf dem glatten Parkett der Wall Street.

Was tun, wenn man an der Börse mitmischen will, jede Menge Ahnung vom Geschäft hat, aber kein Mensch einen ernst nimmt, weil man erstens eine Frau und zweitens auch noch schwarz ist? Man schlüpft in eine andere Identität, wie die Investmentanalytikerin Laurel, die sich den altehrwürdigen Finanzmagnaten Cutty als alter ego wählt und mal in dessen Auftrag, mal als dieser verkleidet zu Ruhm und Ehre an der Wall Street gelangt.

Laurel Ayres ist ein Finanzgenie. Da die Wall Street jedoch von weißen Männern dominiert wird, und sie eine Schwarze ist, erhält sie als Angestellte nie die ihr gebührende Anerkennung. Auch als sie sich selbständig macht, bleiben die Erfolge aus. Erst als Laurel behauptet im Auftrag des öffentlichkeitsscheuen Milliardärs Mr. Cutty zu arbeiten, floriert das Geschäft. Die Lüge hat nur einen Nachteil: Immer mehr Geschäftspartner wollen ihren Boß persönlich kennenlernen. Schließlich bleibt Laurel nichts anderes mehr übrig: Cutty muß sich leibhaftig zeigen…

Laurel Ayres ist ein Finanzgenie. Als Frau und Farbige wird sie an der Wallstreet aber nicht ernst genommen. Also erfindet sie sich kurzerhand einen passenden Chef, den öffentlichkeitsscheuen Milliardär Mr. Cutty…Unterhaltsames Großstadtmärchen und einfach gestrickte Comedy.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wer ist Mr. Cutty?: Turbulente Komödie mit Whoopi Goldberg als trickreicher Geschäftsfrau auf dem glatten Parkett der Wall Street.

    In letzter Zeit hatte Starkomikerin Whoopi Goldberg („Sister Act - Eine himmlische Karriere“ ) mehr Gelegenheit, ihre schlagfertige Zunge als Oscarmoderatorin, denn in ihren letzten Projekten wie der Basketballkomödie „Eddie“ oder dem rührseligen Fantasydrama „Bogus“ unter Beweis zu stellen. In Donald Petries („Ein verrücktes Paar“) nachdenklicher Wall-Street-Satire muß Goldberg nun mit den Waffen der Frauen in eine fiktive Identität schlüpfen, um in der Welt der hohen Finanz buchstäblich ihren Mann stehen zu können.

    Das Drehbuch von Nick Thiel basiert lose auf der französischen Komödie „Mein Partner Davis“ aus dem Jahr 1979, wobei der männliche Protagonist von einer Afroamerikanerin in New York ersetzt wurde, so daß neben dem Snobismus powervoller Finanziers, auch die Komponenten Sexismus und Rassismus satirisch aufgegriffen werden. Goldberg mimt mit gewohnt selbstbewußter Schnoddrigkeit die intelligente Investmentanalytikerin Laurel Ayres, die ihren Job an der Wall Street aufgibt, als ihr wesentlich weniger qualifizierter Kollege Frank (Tim Daly) die ihr zustehende Beförderung erhält. Als sie sich selbstständig macht, schenkt ihr keiner ihrer alten Klienten Gehör, so daß ihr verzweifelter Selbsterhaltungstrieb sie schließlich dazu zwingt, den fiktiven männlichen Partner Robert S. Cutty zu erfinden. Dieser tritt zunächst nicht persönlich in Erscheinung, sondern läßt seine finanziellen Geniestreiche stets durch seine Geschäftspartnerin Louis ausführen. Doch als Cutty alias Laurel zum gefragtesten Finanzberater der Wall Street aufsteigt, läßt sich ein persönlicher Auftritt nicht mehr vermeiden…

    Oscarpreisträger Greg Cannom kreierte die Gesichtsprothesen, mit der Goldberg in den bleichhäutigen und weißhaarigen George-Washington-Verschnitt Cutty transformiert wird, in dessen Aufmachung sie erst weit nach der ersten Hälfte und insgesamt auch nur zweimal auftritt. Das „Mrs. Doubtfire“-erprobte Verkleidungselement leistet überdrehter Komik den Vorschub, vor allem, als eine sexhungrige Börsenmaklerin (Bebe Neuwirth) versucht, den höchst abgeneigten Cutty zu verführen. Auch an dieser Stelle wird Kritik am System angebracht, da die Maklerin glaubt, ihre angebliche professionelle Inkompetenz mit Sexkätzchen-Gebaren kaschieren zu müssen. Neben dem gesetzten Altherren-Club der Finanzwelt und ihren ehrgeizig-skrupellosen Handlangern, bekommen auch die Medien in Gestalt einer geifernden Gerüchtekolumnistin ihr Fett ab. Dabei erscheint die Inszenierung in ihrer Ambition, die diversen Ungerechtigkeiten bloßzustellen, teils etwas vordergründig. Doch es sind gerade die scharfsichtigen Beobachtungen am Rande (auch der Rassismus-Vorwurf wird eher dezent angebracht), die „The Asscociate“ zu einem besonderen Vergnügen machen. Die vielfältige Nebendarstellerriege, unter der sich neben Eli Wallach als knochiger Investor auch Dianne Wiest als Seele einer Sekretärin findet, versteht zu begeistern. In den USA erwies sich die vielleicht etwas gagarme Goldberg-Komödie nicht unbedingt als Goldgrube, doch wie im Fall von „Made in America“ könnte die Rechnung in deutschen Landen dennoch aufgehen. ara.

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