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But I'm a Cheerleader: Freche Teeniekomödie und Gesellschaftssatire um eine Cheerleaderin, die wegen lesbischer Neigungen umerzogen werden soll.

Handlung und Hintergrund

Megan ist eine Spitzenschülerin, ein Cheerleader und überhaupt ein Vorzeige-Teenager, zeigt aber laut ihren Eltern auffällige lesbische Neigungen. Deshalb wird die völlig überraschte Tochter zur „Umerziehung“ in ein Rehabilitationscamp geschickt. Komplikationen sind vorprogrammiert, als Megan sich tatsächlich in eine Campkollegin verliebt.

Satirische Teenie-Komödie über eine amerikanische Musterschülerin, die nach Ansicht ihrer entsetzten Eltern lesbische Neigungen zeigt. In ein „Umerziehungscamp“ gesteckt, verliebt sie sich ausgerechnet in eine Mitinsassin.

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Jamie Babbit
Produzent
  • Michael Burns,
  • Marc Butan,
  • Andrea Sperling,
  • Leanna Creel
Darsteller
  • Natasha Lyonne,
  • Bud Cort,
  • Clea DuVall,
  • Julie Delpy,
  • Michelle Williams,
  • Melanie Lynskey,
  • Cathy Moriarty,
  • Mink Stole,
  • RuPaul,
  • Eddie Cibrian,
  • Richard Moll,
  • Katharine Towne,
  • Willie Brandt,
  • J. Eddie Peck
Drehbuch
  • Brian Wayne Peterson
Musik
  • Pat Irwin
Kamera
  • Jules Labarthe
Schnitt
  • Cecily Rhett

Bilder

Kritikerrezensionen

  • Weil ich ein Mädchen bin: Freche Teeniekomödie und Gesellschaftssatire um eine Cheerleaderin, die wegen lesbischer Neigungen umerzogen werden soll.

    Cheerleader sind angesagt, nach Denise Richards und Kirsten Dunst in „Gnadenlos schön“ und Dunst in „Girls United“, steht die rothaarige Natasha Lyonne, die in „Hauptsache Beverly Hills“ ihre komischen Probleme mit dem Büstenhalter hatte, an der Antreib- und Applausmachefront. Lyonne plagen keine kleinen Cheerleader-Fähigkeiten, sie stößt auf den großen Berg ihrer Geschlechteridentität, weil sie ihre lesbischen Neigungen entdeckt. Regie- und Drehbuchdebütantin Jamie Babbit hat aus dem Stoff eine herrlich schräge, schrille und satirische Show um die Zwänge des Normalverhaltens inszeniert, die sofort mit ihrem Witz ansteckt.

    Babbit fängt da an, wo der alt gewordene John Waters in Filmen wie „Cry Baby“ aufgehört hat. Auf grelle, bunte und schamlos kokettierende Weise schickt sie Lyonne als Teenager und Cheerleaderchampion Megan ins Umerziehungscamp „True Directions“, das von der grandiosen Cathy Moriarty als autoritärer Leiterin Mary so charismatisch, wie keinen Widerspruch duldend geführt wird. Dort werden die Jugendlichen in einem Fünf-Punkte-Programm das von der Zugabe der Sexneigungen bis zur Überwindung („Nachahmung des (richtigen) sexuellen Lebensstils“) in praktischen Übungen (Abwaschen, Holzhacken, Babywickeln) reicht, nicht ohne groteske Fehlschläge gleichgeschaltet.

    Je mehr Mary Megan zwingt, desto mehr brechen die wirklichen Neigungen vor allem zu Graham (Clea DuVall) auf, die sie, nachdem sie relegiert wurde, in einem Reifeprüfung-Finale aus der Strafkolonie entführt. Babbit macht sich einen Jux aus der sexuellen Orientierung und ist eindeutige Partisanin der homosexuellen Lieben, lässt ihren Film in bonbonfarbenem Produktionsdesign in Pink und Hellblau explodieren und dreht in ihrer absurd aberwitzigen Farce jedem US-Normalbegriff die Nase. Die Geschlechterkomödie mit Augenzwinkern in jeder Sekunde ist in Arthouse-Kinos eine sichere Spaß-Bank. ger.
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