Filmhandlung und Hintergrund

Stanley Kubricks eindringlicher, realistischer und erschütternder Antikriegsfilm über den Gewissenskonflikt eines französischen Colonels im Ersten Weltkrieg.

Der Trupp des französischen Colonel Dax befindet sich in einem desolaten Zustand: Die Front hat sich festgefahren, die französischen und deutschen Soldaten haben sich auf einen langjährigen Stellungskrieg eingestellt. Dax befindet sich in einem Gewissenskonflikt: Einerseits ist er durch Eid dazu verpflichtet, alles daran zu setzen, zum Sieg seines Vaterlands beizutragen, andererseits hat für drei Soldaten die Verteidigung übernommen, die wegen angeblicher „Feigheit vor dem Feind“ vor ein Kriegsgericht gestellt worden sind.

Auf Anordnung seines Vorgesetzten lässt General Mireau seine Truppen während des Ersten Weltkrieges gegen eine stark befestigte deutsche Stellung vorrücken. Als das Unternehmen misslingt, befiehlt er, auf die eigenen zurückweichenden Soldaten zu schießen. Außerdem will er 100 Mann wegen Feigheit hinrichten lassen. Schonungsloser Antikriegsfilm von Stanley Kubrick.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

4,0
2 Bewertungen
5Sterne
 
(1)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(1)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Wege zum Ruhm: Stanley Kubricks eindringlicher, realistischer und erschütternder Antikriegsfilm über den Gewissenskonflikt eines französischen Colonels im Ersten Weltkrieg.

    Stanley Kubrick schuf 1957 mit „Wege zum Ruhm“ einen der eindringlichsten Antikriegsfilme aller Zeiten. Die Szenenfolgen von dem strategisch sinnlosen Kampf um den sogenannten Ameisenhügel gehören zu den kompromisslosesten und nachhaltigsten Szenen, die je für einen Film über den Krieg gedreht wurden. Mit seinem Werk konnte sich Kubrick endgültig als Regisseur etablieren, wobei man dem Film seinerzeit nicht die Beachtung zuteil werden ließ, die er verdiente.

News und Stories

  • ARD: Kirk Douglas-Filmreihe zum 90ten

    Anlässlich des 90ten Geburtstag von Kirk Douglas wird die ARD im November und Dezember vier Filme des Künstlers im Spätprogramm ausstrahlen.“Meine Kinder“, hat Kirk Douglas einmal gesagt, „hatten nie den Vorteil, den ich hatte - ich wurde arm geboren.“ Tatsächlich liest sich Douglas' Werdegang wie ein Paradebeispiel für die Erfüllung des „American Dream“: Am 9. Dezember 1916 als Issur Danielovitch in Amsterdam,...

    Ehemalige BEM-Accounts  

Kommentare