Filmhandlung und Hintergrund

Jean-Luc Godards letzter Film vor dem Mai 1968. Seiner Absicht, „den ungeheuerlichen Widersprüchen dieser Zeit mit ästhetischen Mitteln beizukommen“, entspricht die apokalyptische Vision der totalen Konsumgesellschaft, die sich selbst zerfleischt. Berühmt wurde die zehnminütige Kamerafahrt entlang einer stehenden Autokolonne, bis mit monumentalem Car Crash und brennenden Autos in den Bäumen die Sprengsätze von Godards...

Corinne berichtet aus ihrem verkorksten Eheleben. Sie schließt mit Roland einen Waffenstillstand und fährt mit ihm in die Provinz, wo sie ihren Vater beerdigen und die Mutter vergiften wollen. Die Fahrt des Horrorpaares verläuft agrotesk: Unfallszenen wechseln sich ab mit Klassenkämpfen auf der Straße, ein Gangsterpaar will mitgenommen werden. Im Wald taucht die lebendige Poesie auf, ein arabischer Müllwagenfahrer entwickelt eine Theorie. Den Abschluss bildet das Ritual des Touristenfangs und -fraßes.

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Kritikerrezensionen

  • Jean-Luc Godards letzter Film vor dem Mai 1968. Seiner Absicht, „den ungeheuerlichen Widersprüchen dieser Zeit mit ästhetischen Mitteln beizukommen“, entspricht die apokalyptische Vision der totalen Konsumgesellschaft, die sich selbst zerfleischt. Berühmt wurde die zehnminütige Kamerafahrt entlang einer stehenden Autokolonne, bis mit monumentalem Car Crash und brennenden Autos in den Bäumen die Sprengsätze von Godards Odyssee durch blutgetränkte Straßen und Abfallwelten zünden.

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