1. Kino.de
  2. Filme
  3. Warming by the Devil's Fire

Warming by the Devil's Fire

Kinostart: 24.04.2008

Filmhandlung und Hintergrund

Musik-Doku, die einen weltlich-religiösen Antagonismus zwischen Blues und Gospel in der Historie skizziert.

Charles Burnett

Das vierte Werk der Doku-Reihe über die Wurzeln des Blues und seine Bedeutung für die heutige Kultur bestreitet Charles Burnett, der als einer von Amerikas wichtigsten Filmemachern gilt. Munter mischt er Fiktionales mit Archivmaterial und vor allem viel stimmungsvollen Musikmitschnitten.

In den 1950er-Jahren besucht ein afroamerikanischer Junge seinen Onkel im US-Bundesstaat Mississippi, der ihn in die Welt des Blues einführt. Anders als seine Mum in L.A., die die betreffende Musikrichtung buchstäblich verteufelt, ist der Onkel ein glühender Verehrer des Blues. Er weiht den Jungen in seine Passion ein, die von Koryphäen wie Bessie Smith oder Big Bill Broonzy bestimmt wird. Im Gegensatz zum religiös-spirituellen Gospel spricht diese Musik erheblich dunklere menschliche Emotionen an.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Warming by the Devil's Fire: Musik-Doku, die einen weltlich-religiösen Antagonismus zwischen Blues und Gospel in der Historie skizziert.

    Charles Burnett („Schafe töten“) konsultierte für seinen Beitrag zu einer von Martin Scorsese produzierten Blues-Doku-Reihe die eigene Kindheit. Spielszenen, die sein vertraut werden mit des Onkels Musik nachstellen, sind unterfüttert mit Archivmaterial: vor allem mit einer Großzahl von Künstlern dieses Stils. Der expliziten Sexualität einer Lucille Bogan steht dabei etwa die imaginäre Sequenz einer von religiösem Enthusiasmus erfüllten Gospelgemeinde gegenüber.

Kommentare