Filmhandlung und Hintergrund

Fortsetzung der TV-Komödie "Vorzimmer zur Hölle" um Liebe und Zoff am Arbeitsplatz.

Der neue Aufsichtsratsvorsitzende von Winter Cosmetics will die Produktion in ein Billiglohnland verlagern. Weil Chefsekretärin Jule in die Pläne eingeweiht ist, wird sie prompt des Verrats verdächtigt, als die Belegschaft streikt. Und da ihr Chef der Gründergattin verschwiegen hat, dass die tägliche Terminkoordination mit Jule weit über die beruflichen Belange hinausgeht, wird er kurzerhand gefeuert. Es ist schon geballte Frauenpower nötig, um die Dinge wieder ins Lot zu bringen.

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    Kritikerrezensionen

    • Vorzimmer zur Hölle - Streng geheim!: Fortsetzung der TV-Komödie "Vorzimmer zur Hölle" um Liebe und Zoff am Arbeitsplatz.

      „Alles ist gut, und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende“: ein hübscher Leitspruch, der auch das Motto vieler Fernsehfilme sein könnte. Vor fast genau zwei Jahren hat das ZDF mit „Vorzimmer zur Hölle“ eine ungewohnt spritzige und erfrischend jugendlich besetze Komödie gezeigt, die nichts anderes wollte, als gute Laune zu verbreiten. Im Grunde hatte „Girl Friends“-Schöpfer Christian Pfannenschmidt die Geschichte zu Ende erzählt, und tatsächlich sind die Unterschiede zwischen Teil eins und zwei marginal.

      Damals drohte das ehrwürdige Kosmetikunternehmen Winter Cosmetics von einem Konkurrenten geschluckt zu werden, nun sitzt der Feind im eigenen Haus. Damals gab es einen Maulwurf, und auch diesmal ist Verrat im Spiel: Der neue Aufsichtsratsvorsitzende (Thomas Balou Martin) und seine rechte Hand (Hansa Czypionka) wollen die Produktion in ein Billiglohnland verlagern. Weil Chefsekretärin Jule (Henriette Richter-Röhl) in die Pläne eingeweiht ist, wird sie prompt verdächtigt, als die Belegschaft streikt. Und da ihr Chef (Andreas Pietschmann) der Gründergattin (Heidelinde Weis) verschwiegen hat, dass die tägliche Terminkoordination mit Jule weit über die beruflichen Belange hinausgeht, wird er kurzerhand gefeuert. Es ist schon geballte Frauenpower und die Hilfe von Jules Vorgängerin (Eleonore Weisgerber) nötig – von ihr stammt auch das eingangs zitierte Lebensmotto -, um die Dinge wieder ins Lot zu bringen.

      Mag der Handlungskern auch überschaubar sein: Die von Michael Keusch kurzweilig umgesetzte Geschichte ist so wendungsreich, die handelnden Personen sind so treffend besetzt, das hochsommerliche Berlin ist so sexy, dass man sich der verbreiteten guten Laune kaum entziehen kann. Pfannenschmidt hat die verschiedenen Charakteristika der Figuren zudem um entscheidende Nuancen verfeinert. Natürlich spielt auch die eifersüchtige Sekretärin Kim (Ivonne Schönherr) wieder eine entscheidende Rolle, und ihr Hund, der dem Chef in Teil eins ans Bein gepinkelt hat, setzt diesmal noch eins drauf. Viele Freude hatte offensichtlich auch Hansa Czypionka, der den intriganten neuen Finanzvorstand mit einer charismatischen Mischung aus Sexismus und Charme versieht. Aber die besten Szenen haben trotzdem Richter-Röhl und Pietschmann als Liebespaar, deren Beziehung regelmäßig eine U-Bahnstation vor dem Firmensitz endet, weshalb Jule den Geliebten völlig zu Recht als Dr. Jekyll und Mr. Hyde erlebt. Und wer nicht nur hübsche Frauen, sondern auch gern schöne Kostüme sieht, kommt ebenfalls auf seine Kosten: weil Henriette Richter-Röhl und Ivonne Schönherr zumindest im Büro ständig neue Kleidung tragen. tpg.

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