Voices of Violence - Stimmen der Gewalt

  1. Ø 5
   2016
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Filmhandlung und Hintergrund

Voices of Violence - Stimmen der Gewalt: Dokumentarfilm über Gewalt von Männern an Frauen, in dem Betroffene aus u.a. Indien, Kongo und dem Balkan zu Wort kommen.

Ein Extrembeispiel für die weltweite Gewalt an Frauen war die Gruppenvergewaltigung in Neu-Delhi, als eine junge Studentin von sechs Männer vergewaltigt und mit einer Eisenstange so stark verletzt wurde, dass sie kurz darauf starb. Der Fall löste 2012 weltweite Entrüstung aus und führte zu einer langanhaltenden Protestbewegung in Indien, die auf die stark verbreitete Gewalt an Frauen im Land aufmerksam machte. In ihrem Dokumentarfilm gibt Claudia Schmid solchen Frauen in so vielfältigen Ländern wie dem Kongo, Indien, Bangladesh, Benin und schließlich auch Deutschland eine Stimme. Dabei schildern sie ihre Erfahrungen mit Gewalt, die meist von Männern ausgeht. Viele von ihnen wurden und werden vergewaltigt, geschlagen, missbraucht oder generell zu einer niedrigen Menschenklasse degradiert. Trotz ihrer traumatischen Erfahrungen versuchen diese Frauen stark zu bleiben, ihre Kinder friedlich zu erziehen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das erweist sich in vielen Fällen als unmögliche Aufgabe. Wenn die Regisseurin die männlichen Nachbarn, Angehörigen und Dorfältesten interviewt, zeigt sich, dass Gewalt an Frauen von vielen Männern als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Frauen, so die geltende Meinung, sind weniger wert als Männer und müssen mit allen Mitteln unterworfen werden, um die gesellschaftliche Ordnung zum eigenen Vorteil aufrecht zu erhalten. Die Methoden der Gewalt sind dabei so vielfältig wie grausam und werden auf allen gesellschaftlichen Ebenen akzeptiert. Viele Frauen rund um die Welt möchten, dass sich das ändert und engagieren sich. Sie haben ihre eigenen Träume, Sehnsüchte und Wünsche weit weg von der männlichen Agenda. Und noch viel wichtiger, sie erwarten etwas Selbstverständliches: Den respektvollen und friedlichen Umgang miteinander.

In der international angelegten Dokumentation liefern die Regisseurin und ihre Protagonistinnen ein Plädoyer für die Gleichberechtigung der Geschlechter und die zentrale Bedeutung der Menschenrechte.

Darsteller und Crew

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