Filmhandlung und Hintergrund

FormelhafterScience-fiction-Splatterschocker mit süffisantem Trash-Unterhaltungswert.

Ein Frachtkutter gerät in einen Taifun im Südpazifik und rettet sich in das Auge des Sturms. Dort stößt die Besatzung auf einen verlassenen russischen Forschungstanker. Die einzige Überlebende an Bord berichtet von einer elektrischen, außerirdischen Lebensform. Sie inkarniert sich in Form von Roboterkreaturen in diversen Größen, die Menschen als Viren betrachten.

Mitten im Pazifik taucht vor dem schwer leckgeschlagenen Bergungsschlepper „Sea Star“ ein Geisterschiff auf. Kurzentschlossen sucht die Crew des havarierten Bootes auf dem russischen Forschungsschiff, das völlig verlassen scheint, Schutz. Ein Fehler, wie sich alsbald herausstellt. Denn kaum an Bord des unbekannten Schiffes, wird die Mannschaft von einer mutierten, mächtigen Lebensform gejagt. Will diese außerirdische Kraft überleben, muß sie zerstören, was ihre Existenz bedroht - einen Virus namens Mensch…

Eine Schiffscrew rettet sich auf ein Geisterschiff. Kaum an Bord, wird die Mannschaft von einer mutierten, mächtigen Lebensform gejagt, die den Virus Mensch vernichten muss. Routiniert inszeniertes Überlebensdrama mit Action, Spannung und Effekten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Virus: FormelhafterScience-fiction-Splatterschocker mit süffisantem Trash-Unterhaltungswert.

    Scream-Queen Jamie Lee Curtis, noch in Topform von ihrem letzten blutigen Tete-a-Tete mit Erzfeind Michael Myers in „H20“, kämpft in dem extrem formelhaften Science-fiction-Splatterschocker „Virus“ zu hoher See mit einer mordlustigen außerirdischen Lebensform. Dabei bedient sich Regisseur John Bruno ungeniert im filmischen Ersatzteillager und recycelt Elemente aus „Aliens“, „Terminator“, „Robocop“ und „Frankenstein“. Das Ergebnis ist ähnlich uninspiriert wie die thematisch verwandten Meeresmonstermären „Deep Rising“ und „Sphere“ - und ebenso nicht ohne süffisanten Trash-Unterhaltungsfaktor.

    Genrevertrautheit ist Bruno jedenfalls nicht abzusprechen. Schließlich war der Effektespezialist an Projekten wie „T2“, „Titanic“ und „Abyss“ (wofür er mit einem F/X-Oscar ausgezeichnet wurde) beteiligt. Das Drehbuch von Chuck Pfarrer und Dennis Feldman basiert auf einem Dark Horse Comic von Pfarrer, was die eindimensionale Cartoonhaftigkeit der Charaktere erklärt. Die Besatzung eines Frachtkutters gerät in einen Taifun im Südpazifik und rettet sich in das Auge des Sturms. Dort stößt man auf einen scheinbar gottverlassenen russischen Forschungstanker, und Kutter-Kapitän Everett (Donald Sutherland sichtlich auf Autopilot in einer für ihn typischen Bösewicht-Rolle) wittert die Chance, 30 Mio. Dollar Bergungsgebühren einstreichen zu können. Seine Navigatorin Kit (Curtis) ist zunächst skeptisch - mit gutem Grund: Wie die einzige Überlebende (Joanna Pacula) des verwüsteten Schiffs zu attestieren weiß, treibt eine „elektrische außerirdische Lebensform“ aus dem All ihr Unwesen. Sie inkarniert sich in Form von biomechanischer Roboterkreaturen, die vom fußgroßen Metallspinnentier über Riesenfliegen mit blutigen Hautflügeln bis hin zum überdimensionalen „Terminator“-Doppelgänger reichen. Es stellt sich heraus, daß sie Menschen als Viren betrachten und für sie lediglich als Ersatzteile Bedeutung haben. Die Crew, zu der auch ein unterbeschäftigter William Baldwin gehört, setzt zum Gegenangriff an.

    Die Story wird strikt nach Schema abgespult und hält keine Überraschungen parat - auch eine Kunst. Selbst die Effekte dieser aufwendigen Produktion, die Vergleiche mit den aus Einzelteilen zusammengesetzten Monstren geradezu herausfordert, sind wenig beeindruckend und oftmals als Miniaturmodelle zu erkennen. Das amerikanische Kinopublikum ließ sich dementsprechend nicht für diesen splatter- und gorereichen filmischen Frankenstein begeistern, was jedoch nicht ausschließt, daß dieser „Virus“ ein ansteckendes Videofieber verbreiten wird. ara.

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