Virtuosity

  1. Ø 0
   1995
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Virtuosity Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Los Angeles, 1999: Der ehemalige Cop Parker Barnes sitzt im Knast, weil er den Mord an seiner Familie gerächt hat. Weil es dem computergenerierten Killer Sid 6.7, zusammengesetzt aus den Persönlichkeitsprofilen veritabler Massenmörder, gelingt, aus der Virtual Reality in die echte Welt zu flüchten, setzt man Barnes auf dessen Fährte an. Mit Freude nimmt Sid 6.7 die Einladung zum Katz-und-Maus-Spiel an, während er in der Metropole für ein Massaker nach dem anderen sorgt.

Im Los Angeles des Jahres 1999 wird der ehemalige Polizist Parker Barnes aus dem Gefängnis entlassen, um den computergenerierten, aus der Virtual Reality geflohenen Killer Sid 6.7 zu jagen. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. 30 Mio. Dollar teure Produktion, in der sich Denzel Washington in beeindruckenden Sets ein sehenswertes Duell mit „Bösewicht“ Russell Crowe liefert.

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Kritikerrezensionen

  • Virtual Reality ist mega-in, und Hollywood hat mit einer ganzen Flut von Computer-Thrillern reagiert. Neuestes Beispiel: „Virtuosity“, vom versierten Cyber-Spezialisten Brett Leonard („Der Rasenmäher-Mann“) packend inszeniert. In dem virtuellen Zukunftsschrecken mit Versatzstücken aus „Die Klapperschlange“ liefert sich der Oscar-dekorierte Hauptdarsteller Denzel Washington (zuletzt in „Crimson Tide“) mit dem aus 183 Persönlichkeiten solch illustrer Maniacs wie Hitler, Manson und Dahmer computergenerierten Serienkiller Sid 6.7 (exzessiv schmierig-glatt von „Romper Stomper“-Skinhead Russell Crowe interpretiert) eine temporeiche Verfolgungshatz mit entsprechend ausuferndem Bodycount. Die zweite Arbeit des Drehbuchautoren Eric Bernt ist seinem Debüt „Surving the Game“, einer zynischen Menschenjagd mit Ice-T, die in Deutschland als Videopremiere wochenlang die Top 10 der Charts blockierte, in Bezug auf Brutalität und leicht verhedderter Erzählstruktur nicht unähnlich. Das Katz-und-Maus-Spiel der ungleichen Opponenten bleibt in seiner Ausführung trotz der Computervorgabe mit traditionellem Schußwaffengebrauch und der obligatorischen Autojagd eher konventionell, und der Showdown wird in dreifacher Ausführung serviert. Immerhin versteht es der aufputschende Rock-Techno- Soundtrack, so manches Spannungsvakuum unauffällig zu kaschieren. Los Angeles 1999: Der Ex-Cop Parker Barnes (Washington) sitzt im Gefängnis, da er beim Rachefeldzug gegen den Killer seiner Familie (dessen Seele ebenfalls eine Komponente Sids darstellt) auch Unschuldige ausschaltete. Doch er ist der Einzige, der es mit dem artifizellen, aus seinem Computerprogramm entfleuchten Egomanen Sid 6.7 aufnehmen kann. Dessen größte Passion ist es, seinen verbitterten Kontrahenten zu triezen: Grinsend teilt er Barnes mit, daß sie, „nur weil er die Freude in sich trägt, seine Familie ermordet zu haben“, nicht dennoch Freunde sein könnten. Nach blutsaturierten Eklats in einer Disco, einem Kampfsportturnier und etlichen individuellen Metzelmorden entschließt sich der selbstverliebte Massenmörder die sensationslüsterne Nation mit seinem maßgefertigten „Death-TV“ mediengerecht zu beglücken. Washington verleiht seinem weitgehend eindimensional angelegten Charakter Sympathie und eine emotionale Tiefe, die das Interesse wachhält. Er beweist einmal mehr, daß er einer der souveränsten und charismatischsten Stars in Hollywood ist. Auf der Habenseite können zudem die von Leonards Virtual Studio L2 beeindruckend realisierten visuellen Spezialeffekte verbucht werden: Vor allem eine Anzahl von Morphing-Szenen darf man durchaus als spektakulär bezeichnen. In den USA konnte mit dem Start von 8,3 Mio. Dollar zwar nicht der erhoffte Blockbuster-Status erreicht werden, dennoch sollte das junge Publikum dem aufwendigen SciFi- Actioner cybergeneigt sein. ara.

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