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Vienna Art Orchestra on Tour

Kinostart: 27.07.2000

Filmhandlung und Hintergrund

Dokumentarfilm über die Tour der internationalen Jazz-Big-Band durch Europa und Kanada.

Zum 20jährigen Bestehen der Jazz-Big-Band „Vienna Art Orchestra“ machen sich die 14 Musiker aus fünf Nationen unter der Leitung von Mathias Rüegg auf zu einer großen Tournee quer durch Europa bis nach Kanada mit ihrem Programm „An Echo from Europe“. Einige der Musiker waren von Anfang an dabei. Für sie ist das Orchester, dessen Veröffentlichungen mit diversen Preisen ausgezeichnet wurde und das auch bei multimedialen Festivals auftrat, zur Familie geworden.

Dokumentarfilm, der die 14 Musiker aus fünf Nationen der Jazz-Big-Band „Vienna Art Orchestra“ auf einer großen Tournee anlässlich ihres 20jährigen Bestehens quer durch Europa bis nach Kanada begleitet.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vienna Art Orchestra on Tour: Dokumentarfilm über die Tour der internationalen Jazz-Big-Band durch Europa und Kanada.

    Kein üblicher Konzert- oder Musikfilm, ist die Beobachtung der Tournee der Jazzforamtion Vienna Art Orchestra im Jahre 1997 durch Othmar Schmiderer, der mit einigen Musikern des Ensembles seit seiner Gründung 1977 bekannt und teils vertraut ist. Schmiderers Film ist eher eine dokumentarische Annäherung, wenn nicht eine dokumentarisch-musikalische Improvisation auf Themen des Orchesters. Es handelt sich um keine chronologische Dokumentation oder Abfilmung von Konzertteilen, sondern eine größtenteils nach den Rhythmen der Musik strukturierten Reise, ein ungewöhnliches Roadmovie.

    Das Vienna Art Orchestra feierte 1997 unter Spiritus Rector Matthias Rüegg sein 20jähriges Bestehen und ging in Europa und Kanada unter dem Motto „An Echo from Europe - From Django Reinhardt to Django Bates“ auf Tournee. Der Film fügt assoziativ Reiseszenen, Proben, Konzertteile und Statements der Musiker zu einem Patchwork. Der größte Teil der Bilder zeigt Landschaften, Hotels, Zimmer, Eisenbahnen, Fähren, Autos, Busse, Windräder und alles, was ein flüchtiger Reisender zu den Klängen des (meist) Free Jazz wahrnimmt. Montiert sind die Impressionen möglichst nach der Musik, ihren Synkopen, Pausen, usw.

    Auf diese Weise entsteht eine filmisch-akustische Partitur, ein Wechselspiel zwischen individuellen Instrumentalisten und dem „Geist“ der Gruppe, die eine Lebenshaltung erkennen lässt, die von Offenheit, Neugier und „wie beim Rugby“ von notwendiger Organisation bestimmt ist. Den Schluss des Films bildet dann ohne Unterbrechung der im Konzert in Paris gespielte sechsminütige „Tango from Obango“, nach dem der Zug mit der Formation definitiv abreist (im schön von hinten gefilmten Zug). Für Jazzfreunde ein Muss, lässt sich der Film allerdings nur in speziell angekündigten Programmkinoterminen einsetzen. ger.
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