Versprochen ist versprochen

  1. Ø 0
   1996
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Filmhandlung und Hintergrund

Versprochen ist versprochen: Howard Langston muß seinem Filius zu Weihnachten den heißbegehrten Turbo Man kredenzen. Ein gnadenloser Kampf gegen einen ebenfalls hochmotivierten Postmann entbrricht. Der neueste Komödienstreich von Muskel- und Gagengigant Arnold Schwarzenegger wurde von Chris Columbus ("Kevin - Allein in New York") produziert.

Howard Langston, seines Zeichens erfolgsverwöhnter Geschäftsmann im Matratzenwesen, hat bereits versäumt, den Karatemeisterschaftskämpfen seines Sohnes beizuwohnen. Nun darf er auf keinen Fall daran scheitern, seinem Filius zu Weihnachten den heißbegehrten Turbo Man zu kredenzen. Für Howard beginnt ein gnadenloser Kampf gegen den Ladenschluß und einen ebenfalls hochmotivierten Postmann.

Wieder einmal hat der gestreßte Geschäftsmann Howard Langston wegen dringender Geschäfte den Karatewettkampf seines Sohnes Jamie verpaßt. Um den Familiensegen wiederherzustellen, gelobt Howard Besserung und verspricht Jamie, ihm das begehrteste Spielzeug der Saison als Weihnachtsgeschenk zu kaufen: den Turbo-Man. Doch als er am 24. Dezember loszieht, um die Actionfigur zu besorgen, ist diese restlos ausverkauft. Nun setzt der treusorgende Vater alles daran, um doch noch eine Heldenpuppe zu ergattern.

Howard Langston muß seinem Filius zu Weihnachten den heißbegehrten Turbo Man kredenzen. Ein gnadenloser Kampf gegen einen ebenfalls hochmotivierten Postmann entbrricht. Der neueste Komödienstreich von Muskel- und Gagengigant Arnold Schwarzenegger wurde von Chris Columbus („Kevin – Allein in New York“) produziert.

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Kritikerrezensionen

  • Entsprechend der ausgeklügelten Karrierestrategie des Testosteron-„Terminators“ Arnold Schwarzenegger steht nach seinem letzten Actionknaller „Eraser“ nun wieder eine familienfreundliche Kiddie-Komödie in die Kinohäuser. Geübt in der Porträtierung stahlharter Roboter und unbezwingbarer Übermenschen, schlüpft Action-Arnie diesmal zur Abwechslung in die für Millionen identifizierbare Haut des gestreßten Familienvaters. Dabei wird sein Anliegen, für den lieben Nachwuchs auf den letzten Drücker das gewünschte Weihnachtsgeschenk zu besorgen, zum Slapstick-vermienten Hindernislauf gegen die Zeit.

    Eine Spezialität des „Kevin – Allein zu Haus“-Regisseurs Chris Columbus, der hier allerdings lediglich als Produzent fungiert. Die Regie wurde von Brian Levant übernommen, der mit „Ein Hund namens Beethoven“ und „Flintstones – Die Familie Feuerstein“ bereits ein Händchen für glattgeschneiderte komödiantische Konfektionsware bewies. Er setzte das moderne Weihnachtsmärchen denn auch in bester „Kevin“-Manier fröhlich lärmend, heiter farbenfroh, tumultig-temporeich und einen Schuß schmalzig in Szene – nach einem Skript von Randy Kornfield, der sich mit „Power Rangers“ die Hysterie seiner beiden Söhne von der Seele schrieb. Nicht von ungefähr also erinnert die Spielzeugfigur Turbo Man, die es für Schwarzeneggers Figur Howard Langston aufzutreiben gilt, an die buntuniformierten SciFi-Heroen und ein eingeblendeter Werbespot an die TV-Serie. Doch der Versuch, Kommerzwahn und das Geschäft Weihnachten satirisch zu betrachten, ist doch eher zahm ausgefallen. Lacher sollten vor allem mit Slapstickelementen und viel cartoonhafter Haudrauf-Akrobatik hervorgekitzelt werden.

    Die Erstehung des überall ausverkauften Turbo Man wird für den mit seiner Firma verheirateten Langston zum letzten Strohhalm um seinem von ihm sträflich vernachlässigten Sohn Jamie (Jack Lloyd) und seiner Frau (Rita Wilson) seine Liebe zu beweisen. Auf der Hetze von einem Spielzeuggeschäft zum nächsten muß er sich nicht nur mit ganzen Mobs einkaufswütiger Konsumenten, allen voran der rüpelhaft-rücksichtslosenPostler Myron (Komiker Sinbad), die sich mit derselben schier impossiblen Mission herumschlagen, sondern er bekommt es zudem mit wütenden Müttern, renitenten kleinen Mädchen, einer Gang von kriminellen Weihnachtsmännern (darunter James Belushi) und als Running Gag mit einem unnachsichtigen Gesetzeshüter (Robert Conrad) zu tun. Und auch zu Hause lauert Gefahr: Der geschiedene Nachbar Ted (Phil Hartman) versucht sich mit ölig-hilfsbereiter Hausmann-Masche an Mrs. Langston ranzumachen, und das von Ted gemietete Rentier möchte Howard am liebsten aufs Geweih nehmen. Letztlich kommt dem am Boden zerstörten Howard der Zufall zu Hilfe, als er bei der alljährlichen Weihnachtsparade fälscherlicherweise für den Ersatz des richtigen Turbo-Man-Darstellers gehalten wird. So bekommt er beim Special-Effects-reichen Finale endlich die Gelegenheit, sich seinem staunenden Sprößling als fliegender Held mit großem Herzen zu präsentieren.

    Die Message, daß es wichtig ist, sich Zeit für seine Familie zu nehmen, und noch so viel Materialismus ein Liebesdefizit nicht ausgleichen kann, verleiht der hektischen Story ein gefühlvolles wenn auch nicht restlos glaubwürdiges Gegengewicht. Doch das vorweihnachtliche Kassengeläut im klingenden Ausmaß von „Santa Clause“ dürfte in den USA im Schatten der Boxoffice-Lawine des nächste Woche startenden Über-Hits „101 Dalmatiner“ nicht ganz so laut ausfallen, aber doch den Erfolg von „Junior“ überbieten. ara.

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