Filmhandlung und Hintergrund

Romantic Comedy nach dem bewährten Schema von Filmen wie "Die Hochzeit meines besten Freundes" o.Ä.

Frauenschwarm Tom (Patrick Dempsey) erobert die Herzen im Sturm und kann als einzige Konstante in seinem unsteten Leben bisher seine beste Freundin Hannah (Michelle Monaghan) aufweisen, mit der er eine rein platonische Beziehung hat. Erst nachdem sie sich auf einen ausgedehnten Schottland-Trip begibt, merkt Tom, was sie ihm bedeutet. Doch als Hannah zurückkehrt, hat sie sich verlobt und wünscht sich Tom als Trauzeugen. Der will die Hochzeit verhindern.

Romantische Komödie von Paul Weiland, der schon „Mr. Bean“ seine Sketche in Serie treiben ließ. Als charmantes Traumpaar lassen „Grey’s Anatomy„-Doktor Patrick Dempsey und Michelle Monaghan („Nach 7 Tagen ausgeflittert„) Zuschauerherzen höher schlagen.

Tom und Claire sind seit Jahren die besten Freunde. Während er von einer Beziehung in die nächste schlittert, sucht sie eine feste Bindung. Als ihre Hochzeit schließlich bevorsteht, bittet Claire Tom, „ihr Brautjungfer“ zu werden. Doch der betrachtet sie inzwischen als Frau fürs Leben und versucht, sie im letzten Augenblick für sich zu erobern.

Der leichtlebige Tom und die schlagfertige Claire sind seit Jahren die besten Freunde. Während er von einer Beziehung in die nächste schlittert, sucht sie eine feste Bindung. Als Tom seine Liebe zu ihr entdeckt, ist es zu spät: Claire hat in Schottland den Mann ihres Lebens kennengelernt und bittet nun ausgerechnet Tom, ihre Brautjungfer zu werden. Der macht aus der Not eine Tugend und nutzt die Nähe zu Claire, sie von seinen lauteren Absichten zu überzeugen. Dabei geht einiges schief.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Die romantische Komödie „Verliebt in die Braut“ wartet mit einer originellen Idee auf: Warum soll nicht einmal ein Mann die Rolle der Brautjungfer übernehmen, dadurch zur Lachnummer werden und, weil er selbst der Bräutigam sein will, das Projekt Hochzeit von innen heraus torpedieren? Hochglanzbilder, namhafte Hauptdarsteller wie Patrick Dempsey und Michelle Monaghan sowie der „Mr. Bean“-erprobte Komödienregisseur Paul Weiland lassen einen spaßigen Film erwarten. Doch die einzigen, die dieser Komödie etwas Vergnügliches abgewinnen könnten, dürften ernsthaft verliebte Paare sein.

      Da ist zum einen der Hauptdarsteller Patrick Dempsey, dessen schlecht rasiertes Antlitz den coolen, gänzlich unromantischen Typen symbolisiert. Funktionierte das in der Disney-Komödie „Verwünscht“ wegen seiner Gegenfigur Amy Adams, die den süßlichen Charme der Märchenprinzessin versprühte, so scheitert der stets etwas gelangweilt blickende Darsteller in der Rolle des Tom. Er schafft es eben nicht rechtzeitig, Hannah seine Gefühle zu offenbaren, und stolpert deswegen als Kellnerschreck durch slapstickreiche Ersatzhandlungen.

      Die nette Hannah, gespielt von Michelle Monaghan, muss das leicht asexuell anmutende herzensgute Mädchen geben, das zu einem Typen wie Tom normalerweise keinen Draht haben dürfte. Hier hat sie ihn: Die beiden gehen gerne Kuchen essen, Hannah mag Tiere, und Tom streichelt im Film einige Hunde. So weit, so aufregend. Den Rest sollen offenbar zwei witzige Einfälle richten: Tom sitzt als Brautjungfer im Hochzeits-Planungskomitee zwischen drei weiteren Freundinnen Hannahs und versucht, ebenso verzückt zu schauen wie die Frauen. Und Colin, der Schotte, zeigt einem jagend, Dudelsack spielend und kämpfend den herben Charme seiner Heimat bis zum Überdruss.

      Der erste Teil des Films spielt in New York, wo Hannah und Tom leben. Es gibt romantische Bilder mit den beiden beim Spaziergang im Park, der in einem betörend dunstigen Licht zum Träumen einlädt. Nur wartet man vor der Reise nach Schottland vergeblich auf Appetizer in Form von gelungenen Witzen oder Spannungsaufbau. Tom scheint – die subjektive Wahrnehmung von Verliebten etwas zu wörtlich nehmend – überhaupt nichts zu tun zu haben, von seinem Basketballspiel mit Kumpels einmal abgesehen.

      Das größte Fragezeichen aber liefert Regisseur Paul Weiland. Wieso geht ihm der britische schwarze Humor hier auf einmal ab, selbst in den in Schottland gedrehten Szenen? Von dem Humor der TV-Serie „Mr. Bean“, für die er einige Episoden inszenierte, ist hier leider nichts zu spüren. Die Schotten müssen noch dazu als die exotischen Hinterwäldler herhalten, indem Colins Mutter wichtige Anordnungen in dem unverständlichen Landesidiom verkündet – was sich dann meistens nicht nur nach einer Drohung anhört, sondern sie auch beinhaltet. Einer der vielen Witze, die nicht funktionieren, ist, dass die dickste der Brautjungfern sich in ein zu enges Kleid presst, das ausgerechnet in der Kirche reißt.

      Fazit: Patrick Dempsey langweilt sich als männliche Brautjungfer, die in die Braut verliebt ist.
    2. Verliebt in die Braut: Romantic Comedy nach dem bewährten Schema von Filmen wie "Die Hochzeit meines besten Freundes" o.Ä.

      Herz reimt sich auf Schmerz und Lust auf Frust bei diesem ideal besetzten, flott gemachten und nach bewährtem Muster gestrickten Hochzeitsspaß.

      Tom ist ein Meister in „Man’s Favorite Sport“, der Frauenjagd. Ein echter Champion, so gut, dass er sogar Regeln für den Umgang mit seinen Eroberungen aufgestellt hat. Keine back to backs beispielsweise, das heißt, es wird unter keinen Umständen zwei Nächte hintereinander mit derselben Frau geschlafen. Ausnahme: Sonntag und Montag, denn das sind verschiedene Wochen. Aber der Sonntag, der ist ihm ohnehin heilig, der gehört Hannah, seiner langjährigen platonischen Freundin. Ihr kann er sein Herz ausschütten, beim Essen, beim Spaziergang im Central Park und sich dabei von der Jagd erholen.

      Das Setting verrät: eine klassische romantic comedy im Stile von „Die Hochzeit meines besten Freundes“. Topf und Deckel sind bekannt – in der pre-title-Sequenz macht sich Tom in Bill-Clinton-Maske und Zigarre-bewehrt während einer Uni-Fete an seine „Monica“ heran und landet irrtümlich in Hannahs Bett -, und dass Topf und Deckel zueinander gehören auch. Wie sie zueinander finden, ist letztlich von Interesse – ob die Chemie zwischen dem Paar in spe stimmt, deren Liebesfunke auch beim Publikum zündet.

      Tut er. Denn Tom Weiland, komödienerfahren als Regisseur diverser „Mr. Bean“-Episoden, und Produzent Neal H. Moritz („I Am Legend“) sind in Sachen Besetzung auf Nummer sicher gegangen. Haben den Teen-Schwarm „Dr. Dreamy“ aus „Grey’s Anatomy“, Patrick Dempsey, besetzt und als Herzensdame Michelle Monaghan auserkoren, jenes augenschmeichelnde Geschöpf, das jüngst dafür sorgte, dass Ben Stiller „Nach 7 Tagen – ausgeflittert“ hatte. Und weil das Ganze „Verliebt in die Braut“ heißt, fehlt noch der Bräutigam, ein waschechter Schotte namens Colin McMurray, der selbst im lächerlichen Kilt eine gute Figur macht. Kevin McKidd spielt ihn, kantig-präsent wie er auch den römischen Legionär Lucius Vorenus in der HBO-Serie „Rom“ gibt. Als der um Hannahs Hand anhält, erkennt Tom endlich in ihr seine große Liebe. Es gilt zurückzuschlagen, Hannah von der Ehe mit dem stinkreichen Whisky-Baron abzubringen, sie zu überzeugen, doch ihn zu heiraten, nicht minder reich als Erfinder jener Papiermanschetten, die über Plastikkaffeebecher gestülpt werden und so vor Verbrennungen schützen.

      Also dient sich Tom erfolgreich als Brautjungfer bei Hannah an, kämpft unterstützt von seinen Basketball-Kumpels um deren Herz. Amerikanischer Pragmatismus trifft dabei auf europäische Tradition. Die Dudelsack-Musik schmerzt in amerikanischen Ohren, der schottische Eintopf, der Haggis, schmeckt höchst suspekt und auch das Baumstammweitwerfen – demolierte Luxuskarosse inklusive – ist im Vergleich zum guten alten Football eine primitive Sache. Der Braut kommen langsam Zweifel ob ihrer Partnerwahl und der Zuschauer darf sich an zeitgemäßen, Genre-typischen Witzen erfreuen: eine Brautjungfer Kleidergröße 50+, die sich partout noch in Größe 42 hungern möchte, fluoreszierende Liebeskugeln, die von der schottischen Oma als Halsschmuck getragen werden, und eine eifersüchtige Ex-Flamme als Ko-Brautjungfrau, die Tom immer wieder ganz schlecht aussehen lässt. Zwischen New York und den schottischen Highlands pendelt die Handlung, Tony Pierce-Roberts fängt sie in eleganten Bildern ein, derweil Rupert Gregson-Williams flotter Score das eingeschlagene Tempo hoch hält. geh.

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