Verhandlungssache

  1. Ø 4
   1998
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Filmhandlung und Hintergrund

Verhandlungssache: Atmosphärisch dichter und packender Geiselnahme-Thriller mit dem überdurchschnittlichem Schauspieler-Duo Samuel Jackson und Kevin Spacey.

Als der Partner von Geiselnahme-Vermittler Danny Roman erschossen aufgefunden wird, werden Danny Mord und Korruption in die Schuhe geschoben und er muß seine Dienstmarke abgeben. Voller Rage begibt er sich zum verdächtig erscheinenden Chef für interne Affären Niebaum. Die Konfrontation endet damit, daß Roman vier Geiseln nimmt und er es mit dem Ex-Kollegen Chris Sabian zu tun bekommt.

Der Cop Danny Roman ist bei Geiselnahmen der beste Verhandlungsspezialist Chicagos. Doch nun hat er ein Problem: Jemand hat ihm einen Mord und eine Korruptionsaffäre in die Schuhe geschoben. Mit dem Rücken zur Wand, bringt er den Chef der Dienstaufsicht und drei weitere Menschen in seine Gewalt. Er muss Zeit gewinnen, um herauszufinden, wer sein Leben zu zerstören versucht. Als Hilfe fordert er Chris Sabian, einen legendären Kollegen in Sachen Geiselnahmen, an, einen neutralen Außenstehenden, der ihm vielleicht behilflich sein kann…

Dem Polizisten Danny Roman, bei Geiselnahmen der beste Verhandlungsspezialist Chicagos, werden ein Mord und eine Korruptionsaffäre in die Schuhe geschoben. Um herauszufinden, wer ihn vernichten will, wird er selbst zum Geiselnehmer und fordert als Verhandlungspartner den legendären Kollegen Chris Sabian an. Komplexes Suspense-Drama mit furiosen Actionszenen und großartig aufspielenden Hauptdarstellern.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • "Verhandlungssache" ist ein äußerst spannender Action-Psychothriller, der trotz seiner vorhersehbaren Handlung, durch seine Atmosphäre besticht. Der Film lebt weniger von seinen gut gemachten Action-Szenen, als von seiner starken Charakterisierung. Es gelingt Samuel L. Jackson und Kevin Spacey ihre Charaktere plastisch zu machen und so liefern sie sich ein brilliantes Psycho-Duell, denn keiner weiß, ob er dem anderen wirklich vertrauen kann und soll.

    Die 90 Minuten Geiselnahme im Wolkenkratzer gehören zum atmosphärisch dichtesten, was in der letzten Zeit im Action-Thriller zu sehen war. Schade nur, dass man wesentlich mehr aus dem Drehbuch hätte machen können, denn Regie, Kamera, Musik und Darsteller sind brilliant. Ebenso grandios als dubioser Internal Affairs-Mann agiert einer von Hollywoods bekanntesten Nebendarstellern, J.T.Walsh, in seiner letzten Rolle vor seinem überraschenden Tod.

    Fazit: Ein äußerst spannender, atmosphärisch dichter Action-Psychothriller, das leider an einem durchschnittlichen Drehbuch krankt.
  • Die Ausnahmemimen Samuel L. Jackson („Pulp Fiction“) und Kevin Spacey („Die üblichen Verdächtigen“) treten in dem atmosphärisch dichten und packenden Geiselnahme-Thriller den Beweis an, daß überdurchschnittliches schauspielerisches Können selbst einem relativ durchschnittlichen Stoff (war ursprünglich für Sylvester Stallone konzipiert) ungewöhnliche Spannung einhauchen können. Ein Kompliment gebührt auch dem dem talentierten Nachwuchs-Regisseur F. Gary Gray, der bereits mit dem Crimedrama „Set It Off“ sein gutes Händchen in punkto Schauspielerführung und Szenenkomposition offenbarte – Qualitäten, aus denen er auch hier positiven Nutzen zieht.

    Von einer wahren Begebenheit inspiriert, erzählt Gray die im Kino wohlbekannte Geschichte des Unschuldigen, dem ein falscher Verdacht angehängt wird und der als letzten Ausweg die Flucht nach vorn in den Gesetzesverstoß sieht. Dieser Part wird von Samuel L. Jackson übernommen, der in der dramatischen Opening-Sequenz als Meister seines Fachs – Geiselnahme-Vermittler der Chicagoer Polizei – mit dem Namen Danny Roman vorgestellt wird. Seiner frischangetrauten Frau (Regina Taylor) muß er nach der risikoreichen Aktion versprechen, Situationen dieser Art zu vermeiden. Als kurz darauf sein Partner erschossen aufgefunden wird, der ihm Details in einer polizeiinternen Unterschlagungsermittlung geben wollte, werden dem wehrlosen Danny Mord und Korruption in die Schuhe geschoben, der daraufhin seine Dienstmarke abgeben muß. Voller Rage begibt er sich zum verdächtig erscheinenden Chef für interne Affären Niebaum (der unlängst verstorbene J.T. Walsh, dem der Film gewidmet ist). Die Konfrontation endet damit, daß Roman vier Geiseln nimmt. Im Stil von Sidney Lumets „Hundstage“ eskaliert die Situation innerhalb kürzester Zeit: Der Wolkenkratzer wird von einem gigantischem Polizeiaufgebot mit Scharfschützen und Helikoptern umringt. Roman – mit allen Wassern gewaschen – ist nicht beizukommen, und er fordert ausschließlich mit dem Mittler Chris Sabian (Spacey) zu verhandeln. Es dauert nicht übermäßig lange, bis der erkennt, daß an der Situation etwas faul ist. Schließlich versuchen sie gemeinsam, das komplizierte Korruptionsnetz zu entwirren.

    Es ist ein Genuß, den verbissenen Willenskampf zu verfolgen, der zwischen den beiden hochkarätigen Kollegen entfacht. Ein Faceoff der ganz besonderen Art: Keiner will klein beigeben, beide haben im Beruf gelernt, professionell zu lügen und wissen genau, daß sie dem anderen nicht über den Weg trauen können. Dabei porträtiert Jackson in dem spannenden Schauspielduell – gemäß seinem gewohnten Rollentypus – einen Hitzkopf, während Spacey seinen Job mit zielstrebig unterkühlter Autorität angeht und seiner Rollengalerie kluger Zyniker ein weiteres Glanzexemplar hinzufügt. Der nervenaufreibende Charakterzweikampf wird von Phasen hektischer Action mit ausgedehnten Shoot-Outs, Explosionen und viel splitterndem Glas zusätzlich aufgewertet. Es ist Regisseur Gray zu verdanken, daß die Balance der verbalen und des quasi-militärischen Action-Schlagabtauschs gut gehalten wurde, auch wenn sich bei einer Laufzeit 140 Minuten unweigerlich der Eindruck der Überlänge einschleicht. ara.

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