Verbrechen verführt

Kinostart: 30.05.2002
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Filmhandlung und Hintergrund

"Thelma & Louise" als Britcomedy: Zwei Freundinnen erpressen schwere Jungs, die um ihre Beute eines Bankeinbruchs gebracht werden sollen.

Zufällig werden die Freundinnen Shannon und Frances Zeugen einer Unterhaltung über einen Bankeinbruch in ihrem Londoner Stadtviertel. Die beiden entscheiden, beim Spiel ums große Geld einzusteigen und die Einbrecher zu erpressen. Sie ahnen nicht, dass sie es mit gemeingefählrichen Gangstern zu tun bekommen, die wiederum nicht mit dem Einfallsreichtum der Girls rechnen.

Zufällig werden die junge Krankenschwester Shannon und ihre erfolglose Schauspieler-Freundin Frances Zeugen eines brisanten Telefongesprächs. Sie fackeln nicht lange und nutzen die Informationen über einen Bankraub, um die Verbrecher um ein hübsches Sümmchen zu erpressen. Nach vermasselten Geldübergaben und ungeplanten Todesfällen müssen die weiblichen Gangster-Greenhorns aber erkennen, dass sie sich mit Oberbösewicht Mason vielleicht einen zu starken und überaus gefährlichen Gegner ausgesucht haben…

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Kritikerrezensionen

  • Verbrechen verführt: "Thelma & Louise" als Britcomedy: Zwei Freundinnen erpressen schwere Jungs, die um ihre Beute eines Bankeinbruchs gebracht werden sollen.

    Zwei flotte Ladies mischen die Londoner Unterwelt auf und zeigen den Herren mit den MPs, wo’s lang geht. Auf dieser strategisch verheißungsvollen Basis lässt es „Mr. Bean“ - Regisseur Mel Smith in der köstlichen, rasanten und herrlich absurden englischen Gaunerkomödie richtig krachen, beweist massenwirksame Gagkunst, bietet den Hauptdarstellerinnen die Plattform für ihre zwischen Understatement und Overacting pendelnde tour de force und parodiert nebenbei einige britische Klassiker. Was „Über kurz oder lang“ und „Lucky Break“ in den letzten Monaten leider nicht gelang, sollte hier zünden und für Anklang der Brit Comedy beim Publikum sorgen.

    Krankenschwester Shannon (eine sichtbar schlanker gewordene Minnie Driver in fröhlichen Gefilden) und ihre beste Freundin, die erfolglose schlampige Schauspielerin und Synchronsprecherin Frances (Mary McCormack, Ebenbild von Courtney Love), hören nach einer Sause durch Zufall und Neugier die Telefonmittschnitte von Shannons Freund, den sie nach sieben Jahren Frust rausgeschmissen hat. Sie kommen dadurch einem gerade stattfindenden Bruch auf die Spur, der einer Bande von Profis zehn Millionen Pfund einbringt. Um das Geld besseren Zwecken zuzuführen (Geräte für Shannons Klinik) und den eigenen Lebensstandard auf zu bessern, erpressen die Frauen die Gang, erleben mehrfach scheiternde Geldübergaben und dringen ins Hauptquartier des Meistergangster (grandiose Visage: Kevin McNally, die Bulldoggenversion von Vinnie Jones) vor, wo es mit einem irren Showdown ans Eingemachte geht.

    Smith gelingt es vorzüglich, sowohl Tempo als auch Vergnügen zu steigern. Die Sprechübungen von Frances in der Gaunersprache, die Variationen bei den Geldübergaben, wo die Gauner linken und Unbeteiligte auf der Strecke bleiben, Marys hilfreiche Medizinkenntnisse: All die schönen Running Gags (das ermittelnde Inspektorenpaar) und visuell originellen Einfällen (die Waffenkammer, das Shootout, Split Screen bei der Fahrt zum Treffpunkt) runden sich zu einer entspannt wie Robbie Williams swingenden Ganovenfarce zwischen Groteske und verschärften Screwball, die sich über den legendären Postraub von 1963 ebenso lustig macht, wie sie Michael Caines unübertroffenen Noir-Krimi „Get Carter“ parodiert und zwei gar nicht edle Gentlewomen zur Kasse bitten lässt. Klasse Kino und allerbeste Unterhaltung. ger.

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