Veer & Zaara - Die Legende einer Liebe

   Kinostart: 02.06.2005

Filmhandlung und Hintergrund

Epische Bollywood-Romanze um die Liebe eines indischen Piloten und einer jungen Pakistanerin.

Veer Pratap Singh (Shahrukh Khan) ist ein heldenhafter Pilot bei der Indischen Luftwaffe. Als es gilt, das Leben der pakistanischen Schönheit Zaara Hayat Khan (Preity Zinta) zu retten, zögert er keine Sekunde. Es dauert nicht lange, da kommen sich die beiden näher, obwohl sie aus verfeindeten Ländern stammen. Das wird Veer prompt zum Verhängnis, als er seiner Angebeteten schmachtend ins Nachbarland hinterher eilt und mitten in politisch bedeutsame Hochzeitsvorbereitungen platzt.

Bollywood-Regieveteran Yash Chopra wagt sich mit dieser indisch-pakistanischen „Romeo und Julia“-Variante auf ziemlich dünnes politisches und religiöses Eis.

Veer Pratap Singh ist Rettungsflieger bei der indischen Luftwaffe. Eines Tages lernt er die in Not geratene Pakistanerin Zaara kennen, die in Indien den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Leihmutter erfüllen will. 22 Jahre später begegnet die pakistanische Rechtsanwältin Saamiya Siddiqui dem gealterten Veer Pratap Singh, der 20 Jahre in einem pakistanischen Gefängnis verbracht hat, und Saamiya seine Geschichte erzählt.

Der indische Offizier Veer Pratap Singh eilt als Rettungsflieger der verunglückten Pakistanerin Zaara zu Hilfe. Diese befindet sich gerade in Indien, um die Asche ihrer verstorbenen Amme im Fluss zu verteilen. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick - sehr zum Ärger von Zaaras intrigantem Verlobten, der dafür sorgt, dass Veer für 22 Jahre hinter Gitter kommt. Erst als die pakistanische Menschenrechtlerin Saamiya Siddiqui seinen Fall wieder aufrollt, gibt es eine zweite Chance für die unglücklich Liebenden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Veer & Zaara - Die Legende einer Liebe: Epische Bollywood-Romanze um die Liebe eines indischen Piloten und einer jungen Pakistanerin.

    Der Kino-Durchbruch will ihm hierzulande nicht wirklich gelingen, dem indischen Film, der im englischsprachigen Ausland für hervorragende Einspielergebnisse gut ist. So brachten es zuletzt weder „Main Hoon Na - Ich bin immer für dich da“, noch „Sometimes Happy Sometimes Sad“ auf ansprechende Besucherzahlen. Dafür punkteten Sie kräftig auf DVD und bei der Fernsehausstrahlung. Vielleicht ist Rapid Eye Movies nun mit der „Romeo & Julia“-Variante „Veer und Zaara“ zumindest ein Achtungserfolg vergönnt, bietet doch auch dieses makellose Masala-Schmachtstück Bollywood pur.

    Sieben Jahre nach seinem Hit „Dil to pagal hai“ hat Yash Chopra, einer der renommiertesten Filmemacher Indiens, wieder auf dem Regiestuhl Platz genommen. Diesmal um eine ganz persönliche Geschichte zu erzählen, vom eigenen wie vom nationalen Trauma, das in der 1947 erfolgten Teilung von Indien und Pakistan fußt. Der Regisseur, 1932 im heute pakistanischen Teil des Punjab geboren, hat diesen, wie Tausende seiner Landsleute, seit seiner Kindheit nie wieder besucht. Anders als sein Held, der indische Luftwaffen-Offizier Veer Pratap Singh - Indiens Schauspielgott Shah Rukh Khan, zuletzt als strammer Major in „Main Hoon Na“ im völkerverbindende Einsatz -, der als Rettungsflieger der

    verunglückten Pakistanerin Zaara (Preity Zinta) zu Hilfe eilt. Ein Blick, ein gemeinsam verbrachter Tag, schon ist es um die beiden geschehen. Sehr zum Ärger von Zaaras intrigantem Verlobten Raza (Manoj Bajpai), der aus Karrieregründen auf die arrangierte Heirat besteht. Schlimmer noch, er sorgt sogar dafür, dass Singh, der Spionage „überführt“, im Gefängnis landet. Bis nach 22-jähriger Haft die junge pakistanische Anwältin Saamiya Siddiqui (Rani Mukerji) seinen Fall wieder aufrollt.

    Der 21. Spielfilm von Yash Chopra präsentiert sich als eine fürs Entstehungsland höchst brisante, indisch-pakistanische „Romeo und Julia“-Variation, als wilde, handwerklich gekonnt umgesetzte Mischung aus Musical, Romanze und epischem Drama - Happy Ending inklusive. Gut, weil deutlich herausgearbeitet, der hellsichtige Blick auf die emotionalen und physischen Grenzen zwischen den nicht nur religiös verfeindeten Kulturen, bemerkenswert, weil fürs Schwellenland Indien nicht selbstverständlich, das leidenschaftliche Plädoyer für Frauen- und Menschenrechte. Darüber hinaus überzeugen insbesondere Chopras sicherer Umgang mit den heiklen (sozial-)politischen Themen sowie die schauspielerischen Leistungen seiner charismatischen Star-Riege, die beliebte Top-Darsteller dreier Generationen vereint.

    Und wie es sich für einen typischen, modernen Bollywood-Film gehört, dürfen auch bei „Veer und Zaara - Die Legende einer Liebe“ weder die inzwischen obligatorischen Alpen-Aufnahmen, noch opulente, sorgfältig choreographierte Musicalnummern im farbenprächtigen (Luxus-)Ambiente fehlen. Klug zusammengestellt zudem die Songs, die, komponiert vom verstorbenen, legendären Hit-Macher Madan Mohan, von dessen Sohn Sanjeev Kohli zeitgemäß überarbeitet, (nun wieder) voll zur Wirkung kommen. Die über drei Stunden Laufzeit vergehen wie im Flug und selbst noch nicht Masala-infizierte Filmfans sollten keine Schwierigkeiten haben, bei der Stange zu bleiben, sorgen doch wechselnde Zeitebenen, verschiedenste Schauplätze sowie der aktuelle Kontext für Aufregung und schmeicheln Ausstattung wie Schauspielerinnen dem Auge in höchstem Maße. Vielleicht lässt sich das deutsche Publikum ja diesmal vom Zauber des indischen Films einfangen - zu

    gönnen wäre es diesem Schmuckstück allemal. geh.

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