Filmhandlung und Hintergrund

Unterhaltsame Horror-Comedy mit Eddie Murphy als modebewußtem Blutsager.

Einst im Bermuda-Dreieck beheimatet, begibt sich der modebewußte Karibik-Dracula Maximilian zur Brautschau nach New York City. Seine Auserwählte ist die Polizistin Rita, die eine Halb-Vampirin ist. Max hinterläßt im Verlauf seines bestialischen Balzens eine Reihe übel zugerichteter Leichen. Während Rita zwischen dem slicken Sauger und ihrem Cop-Partner amourös hin- und hergebeutelt wird, tritt auch noch ein vampirhassender Voodoo-Doktor auf den Plan.

Der Vampir Maximilian verläßt das heimatliche Bermuda-Dreieck, um sich in New York auf die Suche nach einer Braut zu machen. Er trifft die adrette Polizistin Rita und verliebt sich in sie. Weder sie noch er wissen allerdings, daß auch die Gesetzeshüterin von einem Vampir abstammt. Zudem ist sich Rita nicht sicher, ob sie Maximilians Werben nachgeben soll oder doch lieber dem ihres Partners Justice. Das allseitige Flirten findet ein jähes Ende, als der Vampirjäger Dr. Zeko Maximilian ausfindig macht.

Einst im Bermuda-Dreieck beheimatet, begibt sich der modebewußte Karibik-Dracula Maximilian zur Brautschau nach New York City. Seine Auserwählte ist die Polizistin Rita, eine Halb-Vampirin. Die hat allerdings auch ein Auge auf einen Kollegen geworfen. Horror-Comedy, die geschickt vom Slapstick zu Grusel-Episoden wechselt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vampire in Brooklyn: Unterhaltsame Horror-Comedy mit Eddie Murphy als modebewußtem Blutsager.

    Mit dem zumindest in den USA ein wenig in Vergessenheit geratenen Komiker-As Eddie Murphy und dem versierten Gruselveteran Wes Craven („Nightmare on Elm Street“) haben sich zwei Talente unterschiedlicher Sparten zusammengeschlossen, um den etwas unentschlossen wirkenden Genrezwitter „Vampire in Brooklyn“ zu kreieren. Die schaurig-witzige Horrorkomödie (Budget: 20 Millionen Dollar) vereint neben sämtlichen Vampirklassikern unter anderem deutliche Elemente aus dem Blaxploitation-Kultfilm „Blacula“, Murphys letztem Monsterhit „Der Prinz aus Zamunda“ und Cravens Voodoo-Schocker „Die Schlange im Regenbogen“, kann sich jedoch nicht so recht entscheiden, ob sie nun mehr in Richtung augenzwinkernd-zähnefletschender Komik oder traditonellem Horror mit sarkastischem Biß tendieren soll. Das Hauptproblem liegt wohl darin begründet, daß das Drehbuch von Charles Murphy (Eddies Bruder), Michael Lucker und Chris Parker zuwenig Witz in die Titelrolle injiziert und Murphys Performance als Maximilian Nosferatu somit vom Lachgehalt her zu blutarm ausfallen ist. Einzig eine Szene, in der er sich als Prediger ausgibt und der gläubigen Gemeinde glaubhaft weismacht, „evil is good“, läßt Murphy zu voller Höchstform auflaufen. Als wirklicher Absahner bei den Parodiepunkten erweist sich statt dessen Kadeem Hardison, der vom parasitenartigen Tunichtgut Julius zum devoten Ghoul- Sidekick transformiert wird. Er verfügt dabei nicht nur über ein loses Mundwerk, sondern auch über zunehmend lockere Körperteile. In der weiblichen Hauptrolle ist Angela Bassett zu sehen, die hier eine toughe Polizistin mimt, jedoch nur ansatzweise ihre kick ass-Attitüde wie in „Strange Days“ an den Tag legen darf und mehr Leinwandzeit mit Kreischen und Davonlaufen verbringt. Zum Inhalt: Einst im Bermuda-Dreieck beheimatet, begibt sich der modebewußte Karibik-Dracula Maximilian (Eddie Murphy mit öligem, schulterlangem Haupthaar, dämonisch glühenden Augen und famosen Fangzähnen) zur Brautschau nach New York City. Seine Auserwählte ist die Polizistin Rita (Angela Bassett), die - ohne es zu wissen - eine Halb-Vampirin ist. Max hinterläßt im Verlauf seines bestialischen Balzens in verschiedenen Manifestionen eine Reihe visuell ästhetisch im Craven-Look arrangierter, übel zugerichteter Leichen. Während Rita zwischen dem slicken Sauger und ihrem Cop-Partner Justice (Allen Payne aus „Jason’s Lyric“) amourös hin- und hergebeutelt wird, tritt auch noch ein vampirhassender Voodoo-Doktor (Zakes Mokae) auf den plasmahaltigen Plan, um den Film zu seinem actionreichen Showdown zu führen. Am US-Startwochendende bescherten Blutsauger-Begeisterte dem amüsanten Blaxploitation-Schocker mit einem Einspiel von sieben Mio. Dollar einen gehaltvollen, wenn auch nicht überragenden Boxoffice-Schmaus. Ob das reicht, um Murphys Karriere vor der Veröffentlichung von „The Nutty Professor“ nachhaltig zu reanimieren, ist ungewiß. In bezug auf das Genre der Vampirsatire ist es nun an Blödelmeister Mel Brooks und Steve Martin demnächst mit „Mel Brooks‘ Dracula“ frisches Blut zu spenden. ara.

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