Filmhandlung und Hintergrund

Düsteres Science-Fiction-Anime, in dem Kopfgeldjäger Jagd auf den letzten aktiven Vampir machen.

Wir schreiben irgendein Jahr in weit entfernter Zukunft: Vampire stehen kurz vor ihrer Ausrottung und der letzte aktive Blutsauger wird nach der Entführung einer Tochter aus reichem Hause von Kopfgeldjägern gnadenlos verfolgt. Insbesondere eine mysteriöse Halb-Mensch-Halb-Vampir-Kreatur und ein bis an die Zähne bewaffnetes Vampirjäger-Team haben es auf die bemerkenswerte Belohnung abgesehen – bis sie feststellen, dass sie von einer dunklen Macht in eine tödliche Falle gelockt wurden.

Ein Manga-Meisterstück, das in einer Mischung aus Western und romantischer Gothik, heroischen Kämpfen und furchteinflößenden Charakteren eine tod-düstere Zukunftsvision kreiert und die Bücher das japanischen Sciencefiction-Autors Hideyuki Kikuchi brillant in Szene setzt.

Auf den Kopf des letzten aktiven Blutsaugers ist eine hohe Belohnung ausgesetzt, nachdem er die Tochter einer wohlhabenden Familie entführt hat. Ein mysteriöser Kopfgeldjäger, der halb Mensch, halb Vampir ist, sowie ein bis an die Zähne bewaffnetes Vampirjäger-Team nehmen die Verfolgung auf – und werden, von einer dunklen Macht geleitet, in eine tödliche Falle gelockt.

Vampirjäger D, Spross eines Vampirvaters und einer Menschenmutter, durchstreift die postnukleare Endzeitwüste auf der Suche nach Blutsaugern, die er für Kopfgeld zur Strecke bringt. Für einen reichen Geschäftsmann soll er dessen entführte Tochter suchen, mutmaßlich ein Opfer von Ds altem Erzfeind Meyer Link. Auf der Jagd kommen ihm nicht nur konkurrierende Kopfgeldjäger in die Quere, er muss sich auch mit dem Umstand auseinander setzen, dass die Entführte keineswegs unfreiwillig an Meyers Seite weilt.

Postnuklearer Kammerjäger erhält mit dem Fall einer entführten Millionärstochter eine echte Nuss zu knacken in diesem edel animierten Zeichentrickabenteuer japanischer Herkunft.

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Kritikerrezensionen

  • Vampire Hunter D: Düsteres Science-Fiction-Anime, in dem Kopfgeldjäger Jagd auf den letzten aktiven Vampir machen.

    Versatzstücke des westlichen Genrekinos, die man bei uns nicht unbedingt so ohne weiteres in Verbindung brächte, feiern ein überraschend stimmiges Stelldichein in Yoshiaki Kawajiris Endzeit-Vampirwestern im Zeichentrickformat.

    Japanische Animationsfilme, im TV längst zentraler Baustein sogenannter Vollprogramme, hatten es in deutschen Kinos in der Vergangenheit nicht immer leicht – sowohl bei den Besuchern wie beim Feuilleton. Das scheint sich zu zu ändern, seit Vox, MTV, VIVA & Co. die Skaterjugend mit anspruchsvollen Prime-Time-Serien japanisieren und einer wie Hayao Miyazaki („Princess Mononoke“, „Spirited Away“) mittlerweile für Berliner Bären gut ist. „Vampire Hunter D“, die Neuauflage eines Erfolgsmodells aus dem Jahr 1985, ist zwar kein Fall für’s elitäre Cineastenzirkel, ragt mit Stil, geschliffener Technik und Charaktertiefe aber auch ein gutes Stück aus dem üblichen Tentakelmonster/Schulmädchen-Actioneintopf heraus.

    Die Welt in ein paar tausend Jahren. Vampire beherrschen die Nacht, doch ist ihre Zahl im Schwinden begriffen, seit angelockt von mächtigen Prämien ganze Kopfgeldjägerbanden die Provinzen nach Blutsaugern durchforsten. Vampirjäger D ist der erfolgreichste von allen, was unter anderem daran liegt, dass D ähnlich wie sein Hollywoodkollege „Blade“ selbst ein halber Vampir und mithin „Daywalker“ ist. Von einem reichen Geschäftsmann erhält D den Auftrag, nach dessen entführter Tochter zu suchen, mutmaßlich ein Opfer von Ds altem Erzfeind Meyer Link. Auf der Suche nach dem Unhold kommen D nicht nur laufend konkurrierende Kopfgeldjäger aller Preis- und Leistungsklassen in die Quere, er muss sich auch mit dem Umstand auseinander setzen, dass die Entführte keineswegs unfreiwillig an Meyers Seite weilt.

    Für mit der Materie Unvertraute ist der Stilmix ein Schock. Hammer-Gothic in Westernkulissen im Reisrand, „The Wild Bunch“ wird geradewegs zitiert. Die Kopfgeldjäger sind aus „Mad Max“ entsprungen, der Titelheld aus einem Italowestern. Die einen wohnen im Schloß, die anderen auf der Farm, und der Oberbösewicht residiert in einem futuristischen Spiegelmonolith mit Hightech-Security. Regisseur Kawajiri („Wicked City“) interessieren nicht Logik oder Schwerkraft, einzig nach gepflegtem Horror-Entertainment steht ihm der Sinn. Und solches bekommt der geneigte Mangafreund reichlich geboten. Kein Fall für die Kinocharts, aber eine bunt-schillernde (Glas-)Perle im sommerlichen Programmkino-Spielplan. ab.

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