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Tsunami: TV-Katastrophenfilm: Eine Riesenwelle bedroht die Nordseeinsel Sylt.

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Kritikerrezensionen

  • Bei der Mip-TV im Frühjahr war „Tsunami“ ein Selbstläufer – Jan Mojtos Beta Film hat den Thriller bereits in mehr als 70 Länder verkauft. Auch ProSieben darf zu Recht auf Zuschauer hoffen, die sich ein wohliges Gruselerlebnis versprechen.

    Wie schon in Wolfgang Petersens Hollywood-Film „Der Sturm“ heißt es jedoch zunächst mal warten: Warten auf die Welle. Es dauert eine halbe Stunde, bis das Meer erbebt und seinen Kamm schwellen lässt. Krachend donnert eine „Big Wave“ auf das Gestade von Sylt und sorgt für Strandkorbkleinholz. Doch das ist bloß das Vorspiel, denn heimliche Hauptfigur der Geschichte ist selbstredend eine Monsterwelle, die die gesamte Insel unter sich zu begraben droht. Schade bloß, dass die angeblich bis zu 25 Meter hohe Wassermasse ohne objektiven Bezugspunkt nicht ihre ganze majestätische Pracht entfalten kann. Erst gegen Ende, als der Film eins zu eins eine Einstellung aus Petersens „Sturm“ kopiert und ein Kutter senkrecht den Kamm erklimmt, bekommt man eine Ahnung, welch‘ gigantisches Spektakel die Computeranimation suggerieren soll.

    „Tsunami“ hat durchaus seine spannenden Momente, doch nach dem üblichen Strickmuster von Katastrophenfilmen soll der Film sein Publikum auch emotional packen. Deshalb hat sich Autor Hans-Hinrich Koch ein Ensemble aus Alt und Jung zusammengestellt, das die Handlungslöcher zwischen den Action-Höhepunkten mit Dialogen stopft; zum Finale soll man natürlich um ihr Leben zittern. Leider bekommen die Figuren aber kaum Konturen.

    Wer den Bestseller „Der Schwarm“ von Frank Schätzing kennt, weiß ohnehin, wie sich die Geschichte entwickelt: Ein gieriger Projektleiter (Dan van Husen) schlägt bei Bohrungen nach Methanhydrat alle Warnungen in den Wind. Die erste Sprengung führt zu einer Implosion auf dem Meeresboden und der ersten Welle. Als der Mann seinen Job verliert, zündet er auch die weiteren Sprengsätze – Welle Nummer zwei, ungleich größer als die erste, rollt auf Sylt zu. Letzte Rettung ist ausgerechnet ein Surfer, denn der hat eine gewagte Idee. tpg.

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