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Tschaikowski - Genie und Wahnsinn

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Filmhandlung und Hintergrund

Das englische Regie-Enfant-terrible Ken Russell widmet sich dem russischen Komponisten Tschaikowsky und gewährt dabei der Kunst Vorrang vor der Faktentreue.

Der depressiv veranlagte Klavierlehrer Tschaikowsky versucht lange vergeblich, Anerkennung für seine eigenen Kompositionen zu erlangen. Die Unterstützung der reichen Witwe von Meck eröffnet ihm neue Möglichkeiten, doch als er zur Verschleierung seiner Homosexualität die junge Nina heiratet, hat das tragische Konsequenzen. Nina entpuppt sich als Nymphomanin, die schließlich im Irrenhaus landet.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Tschaikowski - Genie und Wahnsinn: Das englische Regie-Enfant-terrible Ken Russell widmet sich dem russischen Komponisten Tschaikowsky und gewährt dabei der Kunst Vorrang vor der Faktentreue.

    Dem russischen Komponisten Peter I. Tschaikowski gewidmetes Biopic von Ken Russell, der sich nach „Liebende Frauen“ sichtlich bemüht, seinen Ruf als Enfant terrible des britischen Films aufrecht zu erhalten. Der Popästhetik und sexuellen Ausschweifungen weitaus mehr verpflichtet als der Faktentreue, entpuppt sich Russells „Tschaikowsky“ als Vision eines Regisseurs mit Neigung zu Romantisierung und Theatralik. Die Titelfigur wird verkörpert von Richard Chamberlain („Die drei Musketiere“), die Nymphomanin Nina von Glenda Jackson („Liebende Frauen“).
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