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Kritikerrezensionen

    1. Trumbo ist ein weiterer simplifizierter, wie eine Auftragsarbeit wirkender Film über Hollywoods Schwarze Liste (mit der Ästhetik einer TV Produktion). Das Problem bei der Beschreibung des Biopics liegt darin, dass er heute, nach Dekaden der Desinformation ins Kino kommt: Hollywoods Studio Chefs veranlassten die Black List. Trumbo hehauptet im Film, Hollywood träfe keine Schuld. Das tut es aber doch! Die Nennung von Dalton Trumbos Namen im Vorspann von Spartacus läutete 1960 das Ende der Schwarzen Liste Hollywoods ein. In Jay Roachs Biopic spiegelt sich der Name des Autors sogar in seinen eigenen Brillengläsern und wir können die Genugtuung in seinem Gesicht sehen, dass dieses düstere Kapitel nun ein Ende hat. Der Film beruht auf der Biographie von Bruce Cook, die John McNamara bearbeitet hat. Trumbo war der bestbezahlte Autor Hollywoods, dann der bestbezahlte Autor auf der Schwarzen Liste. Schliesslich gewann er einen aussichtslosen Kampf. Eine vertrackte Erfolgsgeschichte. Trumbo, demütig gespielt von Bryan Cranston, bannte die Geister Hollywoods dieser Zeit, erklärte aber auch 1970, dass es damals weder Schurken, noch Helden gegeben habe, sondern nur Opfer. Manchmal erweckt der Film den Eindruck, die Schwarze Liste sei einfach aus einer Laune der Klatsch-Journalistin Hedda Hopper (Hellen Mirren) entstanden. Dann gibt es einen vulgären, aber aufrechten Produzenten von B-Movies (John Goodman) und eine witzige Karikatur von Otto Preminger (Christian Berkel). Unter Trumbos Fittichen versorgen schliesslich die gebannten Autoren den Schwarzmarkt mit Drehbüchern. Das wirkt fast vergnüglich, obwohl Trumbo später erklärt, dass die Schwarze Liste kein Witz war. Das Biopic obliegt einigen der Irrtümern der frühen 70er. Man ging davon aus, McCarthy wäre der Verantwortliche der Black List. Falsch! Hollywood selbst! Trumbo trat der kommunisitischen Partei 1947 bei, von seinen Aktivitäten aber sehen wir nichts im Film. Wir steigen erst in dem Moment ein, da er reich ist. Cranstons Spiel, der Trumbo als "den Anderen" darstellt (mit all seinen Macken wie der ewigen Zigarettenspitze und seiner Nachtarbeit in der Badewanne), entzieht ihm dem heroischen Fundus der amerikanischen Folklore. Die meisten Charaktere im Film aber sind simpel gezeichnet und ganz im Schwarz-Weiss-Schema gehalten. Helda Hopper, ein klassischer Bösewicht, dann wieder die üblichen Black List Märtyrer. Die Komplexität, nach der diese Geschichte schreit - sie wird vom Film einfach abgelehnt. mehr auf cinegeek.de

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      Kino.de Redaktion  

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