Filmhandlung und Hintergrund

Luis Buñuels Machtspiel, in dem die einbeinige Catherine Deneuve auf Rache an ihrem Verführer Fernando Rey sinnt.

Nach dem Tod ihrer Mutter übernimmt der alternde Atheist Don Lope die Vormundschaft für die junge Tristana. Während er sie verführt und zu seiner Geliebten macht, verkündet er unaufhörlich, sie sei ebenso frei wie er. Tristana nutzt ihre Freiheit schließlich und verliebt sich in den jungen Künstler Horacio, für den sie Don Lope verlässt. Als sie an einem Tumor erkrankt und ihr ein Bein amputiert werden muss, kehrt sie zu Don Lope zurück. Doch die Vorzeichen haben sich geändert: Nun hat sie Macht über den gebrechlichen alten Mann, der zum Opfer ihrer Rache wird.

Catherine Deneuve als Waise zwischen Lover Franco Nero und Edeloheim Fernando Rey. Spanische Bürgersatire.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Tristana: Luis Buñuels Machtspiel, in dem die einbeinige Catherine Deneuve auf Rache an ihrem Verführer Fernando Rey sinnt.

    Sadomasochistisches Machtspiel von Luis Buñuel, das zwischen seiner Kirchensatire „Milchstraße“ und dem „diskreten Charme der Bourgeoisie“ entstand. Wie drei Jahre zuvor bei „Belle de Jour“ setzt Buñuel auf Catherine Deneuve, die sich vom Opfer zur Domina wandelt und nicht nur ihren Verführer Fernando Rey quält. Geprägt wird der Film durch Gegensätze wie jung/alt oder stark/schwach sowie durch eine Reihe symbolhafter Einstellungen, die sexuell aufgeladen sind und mitunter traumhaften Charakter besitzen.

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