Filmhandlung und Hintergrund

Tokios kalte Betonfluchten und Bürowelten bedrücken Zuschauer wie Kombattanten und wecken zumindest bei letzteren den Wunsch nach essentieller Schmerz-Grenzerfahrung in einer weiteren Meditation zum Körper-Maschine-Komplex von Nippons stilsicherem Industrial-Filmpionier Shinya Tsukamoto (der hier mit Bruder Kôji auch die Hauptrollen übernahm). „Tokyo Fist“ entstand bald nach den „Tetsuo“-Filmen, ist noch deren experimenteller...

Als Schüler waren der Versicherungsvertreter Tsuda und der professionelle Boxer Takuji dicke Freunde. Nun treffen sich die beiden zufällig wieder, und Takuji lädt sich zu Tsuda in die Bude ein. Dort trifft er auf Tsudas Freundin Hizuru, macht ihr unverhohlen den Hof und schlägt Tsuda, als dieser protestiert, kurzerhand zusammen. Fasziniert von solcher Gewalt verläßt Hizuru daraufhin ihren Freund zu Gunsten des Stärkeren. Tsuda seinerseits verarbeitet die umfassende Demütigung, in dem er selbst boxen lernt.

Geschäftsmann Tsuda wird von dem Boxer Takuji schwer gedemütigt. Tsuda sinnt auf Rache. Kafkaeskes Techno-Gewaltgewitter von Fachmann Shinya Tsukamoto („Tetsuo“).

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Kritikerrezensionen

  • Tokios kalte Betonfluchten und Bürowelten bedrücken Zuschauer wie Kombattanten und wecken zumindest bei letzteren den Wunsch nach essentieller Schmerz-Grenzerfahrung in einer weiteren Meditation zum Körper-Maschine-Komplex von Nippons stilsicherem Industrial-Filmpionier Shinya Tsukamoto (der hier mit Bruder Kôji auch die Hauptrollen übernahm). „Tokyo Fist“ entstand bald nach den „Tetsuo“-Filmen, ist noch deren experimenteller Bildsprache verpflichtet und könnte durchaus Finchers „Fight Club“ stilistisch beeinflußt haben. Für Asia-Cineasten.

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