Tödliche Schreie

  1. Ø 0
   1995
Tödliche Schreie Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Tödliche Schreie: Spannender SciFi-Thriller im atomaren Endzeit-Look.

Angehörige der Alliance unter der Führung von Col. Hendrickson leben im Jahr 2078 in hochtechnisierten Bunkern, da die Außenwelt verstrahlt und mit ohrenbetäubend kreischenden, mechanischen Screamern verseucht ist. Auf seiner Friedensmission ins feindliche Lager durch menschenleeres Ödland muß Hendrickson bald feststellen, daß die Killermaschinen einen Evolutionsprozeß durchlaufen haben und nun auch menschliche Gestalt annehmen können.

Im Jahr 2078 ist die Erde atomar verseucht und die wenigen Überlebenden vegetieren in unterirdischen Bunkern. Die Außenwelt wird von Killer-Robotern beherrscht, die im Laufe eines Evolutionsprozesses ihre eigene Intelligenz entwickelt haben. Als Colonel Hendrickson von den aggressiven Metallgeschöpfen ein Friedensangebot erhält, macht er sich auf den gefährlichen Weg ins feindliche Hauptquartier.

Nach atomarer Verseuchung vegetieren die wenigen Überlebenden in unterirdischen Bunkern dahin. Auf der Oberfläche regieren Killerroboter. Science-Fiction-Thriller im Endzeitlook voll atmosphärischer Dichte.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Der von „Scanners II“-Regisseur Christian Duguay inszenierte SciFi-Thriller um mechanische Killerkreaturen bietet viel düstere Endzeit-Atmosphäre, jedoch nur sporadisch jene Thrills, die John Carpenters vergleichbaren „Das Ding“ zum Filmerlebnis machten. Dabei hätte die Mitarbeit des „Alien“-Drehbuchcoautoren Dan O’Rannon (Philip K. Dicks Kurzgeschichte „Second Variety“ von 1952 diente als Vorlage) ein deutliches Mehr an Spannung erwarten lassen. Auf der Habenseite ist Peter „Robocop“ Wellers Darstellung eines hartgesottenen Zukunfts-Colonel zu verbuchen.

    Ursprünglich war das Projekt vom Produzenten Charles W. Fries bereits 1980 zur Realisation vorgesehen – einer Ära, als diese Art von Horror/Future-Fabel Hochkonjunktur hatte. Sechzehn Jahre später, nachdem „Alien“ und der wegweisende „Blade Runner“ Myriaden von Kopien inspirierten, mutet „Screamers“ lediglich als Genrestandard mit wenig expliziten „Slasher“-Szenen an. Restlos überzeugen kann jedoch die atmosphärische Dichte, die vor allem auf Perri Gorraras Produktionsdesign zurückzuführen ist, der den entsprechend deprimierend-desolaten Look der atomar verseuchten Trümmerlandschaften kreierte.

    Man schreibt das Jahr 2078 auf der Erdkolonie Sirius 6B. Angehörige der Alliance, die von Col. Hendrickson geführt werden, leben in hochtechnisierten Bunkern, die Außenwelt ist verstrahlt und mit unterirdischen Tötungsmaschinen des feindlichen New Economic Block verseucht. Der erddurchwühlende Modus operandi der ohrenbetäubend kreischenden Screamer erinnert an „Im Land der Raketenwürmer“, optisch sind gewisse Parallelen zu den Killerkugeln aus „Das Böse“ auszumachen. Ein getürktes Friedensverhandlungsangebot veranlaßt Hendrickson, sich ins Hauptquartier des Feindes zu begeben. Auf der lebensgefährlichen Odyssee durch menschenleeres Ödland muß er bald feststellen, daß ihre mechanisierten Opponenten im Laufe eines Evolutionsprozesses neue Formen annehmen können – von metallenen Minisauriern bis hin zu menschlicher Gestalt. Als Hendrickson schließlich auf drei Überlebende, zwei suspekte Soldaten (Roy Dupuis und Charles Powell) und eine Schwarzmarkthändlerin (Jennifer Rubin), trifft, stellt sich unweigerlich die Frage, ob eine der Metzelmaschinen unter ihnen weilt.

    Erst bei der finalen Auseinandersetzung um das rettende Raumschiff kommt es, neben dem effektreichen Standoff, in dem eine Horde von Kinder-Screamern mittels Flammenwerfer terminiert wird, zu wirklich packenden Actionsequenzen. Davor verläßt sich der routiniert arbeitende Genrespezialist Duguay weitgehend darauf, mit der Paranoia seiner Hauptpersonen vor Screamers-Attacken Spannung zu erzeugen. Das Ergebnis ist ein letztlich zufriedenstellender Endzeit-Schocker, dem ein Mehr an Action allerdings sehr gut getan hätte. ara.

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